Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Mini – keine Fahrersorgen

Von Toni Hoffmann
Der Mini Countryman WRC beim Test

Der Mini Countryman WRC beim Test

David Lapworth, der Technische Direktor bei Prodrive, macht sich um die Teambesetzung für den Mini WRC keine Sorgen.

Der zweifache Weltmeister Marcus Grönholm liess zwar nach seinem Test mit dem Mini WRC Lapworth wissen, dass er nicht in die Rallye-WM zurückkehren werde, der Technische Direktor von Prodrive macht sich aber um seine mögliche Teambesetzung keine Sorgen. Es bahnt sich mittlerweile an, dass der von Citroën entlassene Dani Sordo bei Mini der Teamkollege vom Kris Meeke werden könnte.

Beide haben vorige Woche auf Sardinien den Mini Countryman WRC ausführlich getestet. Sordo war an den beiden letzten Tag dran. Er testete auf der Mittelmeerinsel einen Tag auf Asphalt, den zweiten auf Schotter. Meeke meinte nach dem Test, dass es wichtig sei, dass das Team bei Entwicklung vor dem ersten offiziellen Start (in Italien?) unbedingt Zeit brauche. «Das Wichtigste ist nun, dass wir uns selbst nicht unter Druck setzen», so Meeke.

Sordo scheint im Mini-Team willkommen zu sein. «Der eine Fahrer mag vielleicht etwas jung sein, aber er hat vier Jahre Erfahrung in einem sehr guten Auto», meinte Lapworth, ohne allerdings konkrete Namen zu nennen. «Die Arbeit mit Grönholm hat uns geholfen. Es tut gut zu wissen, wo wir mit dem Auto stehen. Sollte ich mal gefragt werden, ob wir einen grossen Fahrernamen vermissen, antworte ich, dass wir darüber nicht nachgedacht haben, ob wir überhaupt vermissen. Wir dürfen auch Markko Märtin nicht vergessen, der mit uns zusammenarbeitet.»

Mit dem bereits von Mini verpflichteten Kris Meeke scheint Lapworth zufrieden zu sein. «Das Feedback, das uns Kris vermittelt, ist sehr logisch und macht Sinn. Kris hat zwar nicht die ganz grosse Erfahrung mit World Rallye Cars, aber er hat einige davon gefahren. Das alles ist aber nicht so wichtig, weil wir mit einem ganz neuen Technischen Reglement starten.»
 

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