MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Erste Portugal-Prüfung an Sébastien Ogier

Von Toni Hoffmann
Sébastien Ogier

Sébastien Ogier

Sébastien Ogier setzte auch beim vierten Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft in Portugal seinen Erfolgszug fort.

Im Westen nichts Neues: Der WM-Tabellenführer Sébastien Ogier stampfte im VW Polo R WRC die erste Bestzeit in den portugiesischen Schotter. Auf der 20,32 km langen Schotterprüfung «Mu» war der zweifache Saisonsieger vier Sekunden schneller als der Vorjahressieger Mads Östberg im Ford Fiesta RS WRC. Mikko Hirvonen notierte im Citroën DS3 WRC mit einem Rückstand von 8,4 Sekunden die drittschnellste Zeit. Nach dem nächtlichen Regen gab es auf der Prüfung noch einige schmierige Passagen.

«Das war kein schlechter Auftakt. Wir werden sehen, was noch kommt», meinte der wieder genesene Ogier. «Nicht so schlecht. Die Prüfung hat mir gefallen. Ich bin zufrieden», war das Statement von Östberg. «Manche Stellen waren trocken. Es gab aber andere, die noch ziemlich schmierig waren. Es war kein schlechter Start. Wir müssen uns auch etwas nach hinten orientieren», erklärte Hirvonen.

1,9 Sekunden hinter kam Jari-Matti Latvala im zweiten VW Polo R WRC ins Ziel der Prüfung. Nur fünf Zehntelsekunden hinter ihm ordnete sich der Qualifikationsschnellste Dani Sordo im zweiten offiziellen Citroën DS3 WRC ein. Polo-Debütant Andreas Mikkelsen fuhr im dritten VW Polo R WRC mit einem Rückstand von bereits 33,7 Sekunden auf seinen führenden Teamkollegen Ogier auf den neunten Platz.

Im Kampf um das beste WRC2-Fahrzeug musste sich der Tabellenführer Sepp Wiegand auf den 15. Gesamtrang im Fabia S2000 von Skoda Deutschland um gerade einmal eine Zehntelsekunde seinem finnischen Skoda-Partner Esapekka Lappi geschlagen geben. «Es lief ganz gut. Ich bin zufrieden. Ich konnte stark attackieren. Es war ein guter Start», äußerte sich Wiegand.

14,8 Sekunden hinter fuhr der WM-Debütant Robert Kubica im Citroën DS3 RRC bei seiner ersten echten Schotterrallye auf den 16. Platz (Rückstand: 1:15,4 Minuten). «Kein schlechter Start. Es war aber immer noch ziemlich schmierig. Es gab an manchen Stellen fast keinen Grip», gab der einstige Formel 1-Racer zu Protokoll.

Ergebnis nach der 1. von 15 Prüfungen (20,32 km):
1. Ogier/Igrassia (F), VW Polo R WRC, 12:36,4 min.
2. Östberg/Andersson (N/S), Ford Fiesta RS WRC, + 4,0 sec.
3. Hirvonen/Lehtinen (FIN), Citroën DS3 WRC, + 8,4
4. Latvala/Anttila (FIN), VW Polo R WRC, + 10,3
5. Sordo/Del Barrio (E), Citroën DS3 WRC, + 10,8
6. Neuville/Gilsoul (B), Ford Fiesta RS WRC, + 21,4
7. Novikov/Minor (RUS/A), Ford Fiesta RS WRC, + 27,1
8. Kosciuszko/Szczepaniak (PL), Mini JCW WRC, + 29,9
9. Mikkelsen/Markkula (N/FIN), VW Polo R WRC, + 33,7
10. Prokop/Ernst (CZ), Ford Fiesta RS WRC; + 43,0

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