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Nissan-Boss zu Le Mans: «Müssen Strategie überdenken»

Von Oliver Runschke
Ghosn ist nicht glücklich über das Auftreten von Nissan in Le Mans

Ghosn ist nicht glücklich über das Auftreten von Nissan in Le Mans

Die Schonfrist für Nissan scheint Konzernintern abgelaufen. Renault-Nissan-Boss Carlos Ghosn ist nicht glücklich über den peinlichen Auftritt von Nissan in Le Mans.

Nissan kann einigermassen froh sein über den 17. Gesamtsieg von Porsche bei den 24h von Le Mans. Denn durch die kollektive Euphorie über den Porsche-Sieg im Jahr zwei des Comebacks, geriet das miserable Abschneiden der Japaner zu einer Fussnote. Nissan reparierte einen GT-R LM durch die 24h, der sich abgeschlagen ausser Wertung in dem Zombie-Feld ganz hinten über die Ziellinie quälte, die beiden weiteren Exemplare des skurrilen LMP1 schieden aus. Von dem selbst gesteckten Ziel, die LMP2 im Griff zu haben, war Nissan meilenweit entfernt.

Der sportliche diskrete Auftritt ist auch in der Renault-Nissan-Konzernzentrale in Paris nicht mit Beifall begrüsst worden. Am Wochenende äusserte sich Carlon Ghosn, der Chef des viertgrössten Autobauers der Welt, im Rahmen des Formel-E-Finale in London gegenüber französischen Medien.

«Nissan ist immer mit Innovationen verbunden gewesen, wir haben einen Versuch unternommen, der nicht erfolgreich gewesen ist. Wir müssen nun unsere Strategie überdenken», so Ghosn. «Wir wollten anders sein um konkurrenzfähig zu sein, das haben wir nun anders.»

Welche Konsequenzen das angekündigte Überdenken der Strategie für das Sportprogramm von Nissan hat, ist kaum abzuschätzen. Ghosn gilt als humorloser Geselle und knallharter Manager, der den Konzern mit eiserner Hand führt und das zuletzt nicht ohne Erfolge. Eines ist sicher: Das Klima um das LMP1-Programm von Nissan wird intern rauer, die Schonfrist scheint nach den Äusserungen von Ghosn vorbei.

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