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Dakar-Rallye: Neues Territorium und neue Vorschriften

Von Oliver Feldtweg
Sam Sunderland will mit der KTM zum zweiten Mal die Dakar gewinnen

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Von 5. bis 17. Januar findet die Rallye Dakar erstmals in Saudi-Arabien statt. Ortskenntnisse hat keiner der Teilnehmer, es wird eine Fahrt ins Ungewisse – mit interessanten neuen Vorschriften.

Ab 5. Januar läuft zwölf Tage lang die Rallye Darkarm, die erstmals in Saudi-Arabien stattfindet, sich über 7500 km und 5000 km Sonderprüfungen erstreckt. Diese Zahlen zeigen: 2020 wird die längste gezeitete Dakar seit zehn Jahren. Durch den Wechsel nach Saudi-Arabien und die komplett neue Strecke wird der Wettbewerb für alle Teilnehmer eine Fahrt ins Ungewisse. Täglich werden die Teilnehmer deutlich mehr Kilometer zurücklegen als in den vergangenen Jahren in Südamerika. Es wird auch mehr Wüsten-Etappen geben als in den letzten Jahren, das bedeutet längere und anstrengendere Tage für alle Beteiligten: Schließlich müssen die Mechaniker die Fahrzeuge nach der Ankunft im Biwak noch für den folgenden Tag vorbereiten.

Es sind auch Änderungen im sportlichen Reglement vorgesehen. Wie bei der Marokko-Rallye wird es auch bei der Rallye Dakar ein koloriertes Roadbook geben. Darin werden die Distanzen angegeben, dank Pfeilen und Symbolen müssen die Motorrad-Piloten den Weg finden. Bisher erhielten die Teilnehmer das Roadbook direkt bei der Einfahrt ins Biwak nach der Etappe und bereiteten es im Anschluss nach ihren Wünschen vor. In stundenlanger Arbeit wurden die wichtigsten Informationen mit verschiedenen Farben vermerkt.

Das jetzt vom Veranstalter ausgehändigte und kolorierte Roadbook soll den Teilnehmern Zeit sparen und und die Amateure, die oft spät ins Biwak kommen, entlasten. An sechs Tagen erhalten die Teilnehmer das Roadbook sogar erst am Morgen kurz vor der Abfahrt und müssen die Informationen spontan umsetzen.

Bei vielen Rallyes müssen die Teilnehmer der Motorrad- und Quad-Kategorie während der Wertungsprüfungen einen 15-minütigen Tankstopp einlegen. Diese Pause gilt bei der Dakar 2020 für alle Kategorien. Damit will der Veranstalter unter anderem die Sicherheit erhöhen, da die Autos nicht mehr so schnell auf die Quads und Motorräder aufholen können und die Anzahl der Überholmanöver so verringert werden soll.

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