MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

David Knight (Husky): Last-Minute-Debüt mit Problemen

Von Johannes Orasche
David Knight bei der Dakar

David Knight bei der Dakar

Enduro-Star David Knight hat seinen ersten Start bei der Rallye Dakar mit einer ganz besonderen Aktion in allerletzter Minute gesichert.

Grossbritanniens Enduro-Ikone David Knight absolviert aktuell sein Dakar-Debüt und belegt nach der sechsten Etappe den 37. Rang. Mit seiner Husqvarna hat der Schotte zum aktuellen Stand knapp fünf Stunden auf Leader Toby Price (Red Bull-KTM) eingebüßt.

Der fünffache Enduro-Weltmeister «Knighter» hatte sich für die Dakar qualifiziert, in dem er die Rallye Andalucia gewann. Der Hüne hat jedoch schon vor dem Start der Rallye eine echte Odyssee erlebt. Dem 42-Jährigen sprang kurzfristig sein Hauptsponsor ab, weshalb sein Dakar-Start plötzlich in Frage stand.

Knight rief dann über die Plattform «GoFundMe» zu einem Fundraising – also einer Geldsammelaktion – auf. Durch den Aufruf in einer großen britischen Fachzeitschrift wurden vor Weihnachten mehr als 50.000 Pfund gesammelt. In Kombination mit einigen kleineren Partnern wurde das geplante Budget von 85.000 Pfund schließlich erreicht.

Jetzt ist Knight also doch mit von der Partie. «Mein GPS hat mir bisher Probleme gemacht. Der Parcours war teilweise irre schnell. Das GPS ist mehrfach abgestürzt, ich musste auf einer Etappe zweimal zurückfahren», jammert der einstige KTM-Werksfahrer. «Ich musste auf andere Fahrer warten und ihnen folgen. Das hat mich wirklich geärgert, es war frustrierend.»

Der zweifache Familienvater erzählt zum Beispiel vom Mittwoch: «Es gab einen schweren Unfall, der Helikopter war unterwegs. Ich habe dann zurückgeschaltet, denn es war wirklich gefährlich. Es ist hart, diesen Speed über längere Zeit zu fahren. Es hätte aber auch schlimmer kommen können. Der Fokus ist es, das Ziel zu erreichen. Mit meiner fahrerischen Leistung bin ich happy, ich bin zuletzt viel ruhiger gefahren.»

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