MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Dauerbrenner Spengler: Folgt der zwölfte Streich?

Von Andreas Reiners
Bruno Spengler

Bruno Spengler

Elfmal in Folge ist Titelverteidiger Bruno Spengler in die Punkte gefahren. Der Kanadier reist mit zwei Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Rockenfeller zur Premiere nach Russland.

Charly Lamm und Bruno Spengler kann eigentlich nichts mehr überraschen. Schnitzer-Teamchef Lamm war praktisch schon in jedem entlegenen Winkel der Erde, und auch Titelverteidiger Spengler muss schon lange nachdenken, bis er sich an eine Strecke erinnert, die er neu kennenlernen musste. Umso größer ist die Vorfreude auf das kommende Wochenende, an dem die DTM erstmals auf der 2012 vor den Toren Moskaus eröffneten Strecke gastiert.

«Ich war noch nie in Russland, aber ich freue mich auf alles, was mich dort erwartet. Es ist schon lange her, dass ich eine neue Strecke kennenlernen durfte. Das war 2010 bei den Tests in Monteblanco. Ich kann es kaum abwarten, den Kurs aus der Nähe zu sehen», so Spengler. Der Kanadier liegt mit 67 Punkten nur zwei Zähler hinter Spitzenreiter Mike Rockenfeller (69). Spenglers Pluspunkt: Auf dem Norisring fuhr Spengler zum elften Mal in Folge in die Punkte.

Und die Premiere in Moskau beweist, dass auch ein Charly Lamm noch mit Überraschungen rechnen muss. «Das BMW-Team Schnitzer hat in seiner langen Historie schon in beinahe jedem Winkel der Erde Rennen bestritten. Aber der DTM-Lauf auf dem ‚Moscow Raceway‘ wird auch für uns ein neues Abenteuer», sagte Lamm.

Worauf es ankommt? «Auf vielleicht keiner anderen Strecke in diesem Jahr werden der Roll-out und das Training so wichtig sein wie in Russland. Sowohl die Fahrer als auch die Mannschaft müssen sich schnell auf den Kurs einstellen, damit dann im Qualifying und im Rennen ein gutes Ergebnis möglich ist. Das wird eine spannende Herausforderung.»

Auch Dirk Werner ist sich der besonderen Aufgabe bewusst. «Länder, in denen ich noch nie gewesen bin, machen mich neugierig. Vor allem bin ich natürlich auf die Rennstrecke gespannt. Sich in nur 90 Minuten Trainingszeit auf den neuen Kurs einzustellen, wird eine riesige Herausforderung für uns alle.»

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