Motocross-Skandal: Hund auf der Strecke

Eisspeedway: Franz Zorn bricht früh nach Schweden auf

Von Manuel Wüst
Vizeweltmeister Franz Zorn

Vizeweltmeister Franz Zorn

Die Eisspeedway-Saison 2024 wirft ihre Schatten voraus: Vizeweltmeister Franz Zorn fährt aufgrund der frostigen Witterung noch in dieser Woche nach Schweden, um sich dort vorzubereiten.

Am Mittwoch bricht Franz Zorn, der im vergangenen Frühjahr in Inzell zum zweiten Mal nach 2000 Vizeweltmeister wurde, ins Wintertrainingslager nach Schweden auf. «Das ist früher als sonst, denn es liegt überall Schnee, es ist kalt und es hat sogar in den Stadien Eis», berichtete der Österreicher. «Basis in Schweden ist Strömsund: Wir werden im Stadion und auf dem See trainieren, unser Material einfahren und testen und das Gefühl für das Motorrad zurückbringen.»

Zunächst plant Zorn bis Mitte Dezember im hohen Norden zu bleiben, ehe es im Januar in die Rennen der schwedischen Liga geht. «Die Liga steht fest und auch die WM ist geplant, weil die ersten fünf gesetzt sind und die Quali nicht fahren müssen. Was schade ist, da das wieder ein Rennen weniger ist. Wenn wir Glück haben, gibt es vielleicht in diesem Jahr ein besseres Wetter. Vielleicht wird sich dann manche Veranstaltung bei uns reaktivieren und wir können auch hier mal wieder fahren.»

Für Zorn war die vergangene Saison bezüglich Resultate eine der besten seiner Laufbahn. Neben dem Vizeweltmeistertitel gewann er die Europameisterschaft in Polen und hat auch im Alter von 53 Jahren den Anspruch, vorne mitzufahren. «Obwohl ich schon sehr viele Erfolge hatte und auch die letzte Saison supercool war, wollen wir daran anschließen. Wir arbeiten, um uns keinesfalls zu verschlechtern.»


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