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Günther Bauer: Horrortrip durch die Karpaten

Von Jan Sievers
Günther Bauer (hinten) erlebte in Sanok und danach ein Desaster

Günther Bauer (hinten) erlebte in Sanok und danach ein Desaster

Mit einem Motorschaden quälte Günther Bauer seinen Renntransporter auf dem Weg von Sanok nach Hause. Stefan Pletschacher nimmt nun sein Material mit nach Russland zur WM.

Viel schlechter hätte der Sanok-Trip für Günther Bauer nicht laufen können: Als wenn ein gebrochenes Federbein sowie ein Motorschaden beim Rennen im Südosten Polens nicht genug gewesen wären, wurde die Rückreise zum Horrortrip.

«Unser Auto bockte rum und wir mussten quasi nach Hause schleichen», sagte Günther Bauer zu SPEEDWEEK.com. «Bergauf durch die Karpaten fuhr der Karren nur maximal 30 km/h, bergab kamen wir auf 100 km/h. Die Rückfahrt war der reinste Horror.»

Bereits am Freitag beginnt vor den Toren Moskaus in Krasnogorsk der Grand Prix, doch das Auto wird bis dahin nicht fertig. Bauer: «In der Werkstatt haben sie mir gesagt, dass sie selbst nicht genau wissen woran es liegt. Der Fehler wurde zwar gelöscht und nun läuft das Auto erst mal wieder. Doch ich kann meine Jungs nicht nach Russland schicken wenn ich weiß, dass der Wagen wieder rumspinnen könnte. Ich habe Stefan Pletschacher gefragt, ob er ein Motorrad von mir mitnehmen könnte. Er sagt ohne zu überlegen ja, was wirklich ein feiner Zug vom Pletschi ist. Im Flieger nehme ich dann noch einen Motor mit und meine Teamkollegen aus Ufa werden mir dann meine russische Maschine bringen, sodass ich mir darum keine Gedanken machen muss.»

Den defekten Motor vom Rennen in Sanok hat Tuner Manfred Knappe bereits reparieren können. «Gott sei Dank haben wir wenigstens bei meinem Jawa-Motor die Ursache für den Fehler finden und beheben können. Auch das defekte Federbein wurde bereits bei Zupin repariert. Da die Vorzeichen bescheidener nicht hätten sein können, kann es in Russland nur besser laufen.»

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