MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Monster Energy Yamaha braucht ein Spitzenresultat

Von Helmut Ohner
In Oschersleben sahen Broc Parkes und Michael Laverty keine Zielflagge. Jetzt dürfen die beiden MotoGP-Piloten für Monster Energy Yamaha beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans nochmals ran.

Beim Langstrecken-Weltmeisterschaftslauf in der etropolis Motorsport Arena Oschersleben starteten der Australier Broc Parkes und der Nordire Michael Laverty von der dritten Position, doch nach einem Sturz von Parkes bei dem die Yamaha schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde, war das Rennen für die beiden MotoGP-Fahrer in Diensten von Monster Energy Yamaha bereits nach 95 Runden beendet.

Gemeinsam mit dem südafrikanischen Superbike-WM-Piloten Sheridan Morais, der in Oschersleben im zweiten Team von Monster Energy Yamaha ebenfalls gestürzt war und danach das Rennen von der Zuschauerposition verfolgen musste, und dem Slowenen – er springt für den verletzten Rick Olson ein – bekommen Parkes und Laverty in Le Mans die Gelegenheit, die Oschersleben-Scharte auszuwetzen.

«Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans ist immer wieder etwas Besonderes. Bei keiner anderen Endurance-Veranstaltung kommen so viele Zuseher an die Strecke. Jeder Fahrer träumt davon, bei dieser Veranstaltung einmal in seiner Karriere aufs Stockerl zu fahren. Wir haben es bereits dreimal geschafft. 2009, dem Jahr in dem wir den Weltmeistertitel eingefahren sind, haben wir diesen Klassiker sogar gewonnen», erinnert sich Mandy Kainz.

«Derzeit sind wir auf dem zehnten Platz in der WM-Zwischenwertung. Für uns geht es beim Finale vor allem darum, auch in der Endabrechnung in den Top-7 zu kommen, um nächstes Jahr in den Genuss der vollen finanziellen Zuwendung der FIM zu kommen. Dazu brauchen wir dringend ein Spitzenresultat», ist sich der österreichische Teamchef im Klaren. «Von der Papierform dürfte das für meine Jungs kein Problem sein.»

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