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6h Austin: Toyota wird für WEC-Rennen eingebremst

Von Oliver Müller
Der Toyota GR010 Hybrid beim Sieg in Brasilien

Der Toyota GR010 Hybrid beim Sieg in Brasilien

Über die BoP sollen die Fahrzeuge in der WEC auf ein Rundenzeiten-Niveau gebracht werden. Für das Rennen in Austin wurde vor allem der Toyota GR010 Hybrid angepasst. Das Auto hatte zuvor in Sao Paulo gewonnen.

In der FIA WEC herrscht bekanntlich seit einiger Zeit die Balance of Performance (BoP). Über eine Tabelle mit Einstufungen sollen die antretenden Fahrzeuge ungefähr auf ein Rundenzeiten-Niveau gebracht werden. Das soll Spannung erzeugen. Natürlich leidet durch diese künstlichen Eingriffe aber auch der sportliche Wert. Beim letzten Saisonlauf in Interlagos/Brasilien Mitte Juli war Toyota stark und holte den Gesamtsieg. Für das anstehende Rennwochenende in Austin (30. August bis 1. September) wurden die japanischen GR010 Hybrid nun eingebremst.

Der Toyota muss fünf Kilogramm zuladen und wiegt dann 1065 kg. Der GR010 Hybrid ist auch von Einbußen bei der Leistung betroffen und erhält satte neun Kilowatt weniger (nun 497 kW). Dies bezieht sich aber nur auf Geschwindigkeiten unter 250 km/h. Über 250 km/h darf der Toyota 4,6 Prozent mehr Leistung haben. Auch Tabellenführer Porsche wurde im Vergleich zu Brasilien eingebremst. Der 963 muss zwei kg mehr wiegen (nun 1053 kg) und darf drei kW wenigen leisten (nun 509 kW).

Bei den anderen Hypercars gibt es natürlich ebenfalls etliche Anpassungen - sowohl beim Gewicht als auch bei der Leistung. Der Alpine kommt auf 1041 kg und 515 kW, der BMW auf 1037 kg und 513 kW, der Cadillac auf 1037 kg und 518 kW, der Ferrari auf 1055 kg und 500 kW, der Lamborghini auf 1030 kg und 520 kW und der Peugeot auf 1037 kg und 509 kW.

Neben dem Gewicht und der Leistung wird bei Allrad-Fahrzeugen auch geregelt, ab welcher Geschwindigkeit die Vorderräder angetrieben werden dürfen. Bei allen Fahrzeugen gibt es zudem eine vorgeschriebene Menge, wie viel Energie pro Stint verwendet werden darf. Und zudem ist auch die Nachtankzeit pro Auto geregelt.

Die Werte können von einer zur nächsten Einstufung wieder geändert werden. Alles mit dem bereits angesprochenen Ziel, die Rennen spannend zu machen.

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