MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Christian Klien: Super-GT in Japan oder FIA WEC?

Von Gerhard Kuntschik
Wird wohl 2016 wieder bei den Sportwagen fahren: Christian Klien

Wird wohl 2016 wieder bei den Sportwagen fahren: Christian Klien

Für den ehemaligen Formel-1-Pilot lief die Sportwagen-Saison 2015 nicht nach Plan. Aktuell befindet er sich in der Entscheidungsphase für 2016. Die Königsklasse spielt für Christian Klien dabei keine Rolle mehr.

Christian Klien hatte mit seinen Verträgen in der abgelaufenen Saison Pech: Beim Schweizer Morand-Team war er als Stammfahrer vorgesehen, dann gab es finanzielle Turbulenzen und die Reduktion auf nur eines statt zwei LMP2-Autos in weniger Rennen. Klien: «Wenn ein Morand fuhr, sassen dann die drei Fahrer am Steuer, die am meisten Geld einzahlten. Da gehörte ich nicht dazu.»

Der 32-jährige Vorarlberger fand zu Saisonbeginn einen Platz im LMP1 von Colin Kolles (als der Gredinger 2010 Hispania-Teamchef war, fuhr Klien für ihn seine letzten Formel-1-Einsätze), kam aber kaum zum Fahren. «Und Le Mans ging sich wegen des Morand-Vertrags nicht aus», ergänzte er. Doch die Langstrecke bleibt das Ziel von Österreichs letztem F1-Piloten. Wobei sich Klien zwischen Japan und dem WEC entscheiden muss.

Der Hohenemser flog am Wochenende nach Fernost: Er wird mit dem Sard-Team über ein Engagement in der japanischen Super-GT-Meisterschaft in einem werkunterstützten Lexus verhandeln. Damit ist er auf den Spuren des Salzburgers Roland Ratzenberger, der Anfang der 1990er-Jahre für Sard-Toyota erfolgreich in Japan und Le Mans fuhr. Klien: «Wenn es in Japan nicht klappt, habe ich noch Möglichkeiten in der Langstrecken-WM mit LMP2-Teams.» Die Formel 1, die hat Klien auf jeden Fall abgehakt.

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