MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Spanien-GP: Kampfansage von Fernando Alonso

Von Vanessa Georgoulas
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Fernando Alonso leistete nach der gestrigen Enttäuschung Wiedergutmachung und sicherte sich im Qualifying zum Spanien-GP den siebten Startplatz. Hinterher gab sich der Lokalmatador kämpferisch.

Der Trainingsfreitag auf heimischem Asphalt hatte für Fernando Alonso noch mit viel Ärger begonnen. Der McLaren-Honda-Pilot verpasste praktisch das ganze erste Training zum Spanien-GP, weil ein kapitaler Motorschaden eine Weiterfahrt unmöglich gemacht hatte. Seinem Ärger darüber machte der zweifache Champion kurz darauf auf dem Tennisplatz Luft.

Das zeigte Wirkung: Am Nachmittag musste sich der Asturier noch mit dem 20. Platz begnügen. Doch die letzte freie Trainingsstunde am darauffolgenden Morgen schloss der Asturier als Zehnter ab. Im Qualifying legte er noch einmal nach und sicherte sich mit 1:21,048 min den siebten Startplatz.

Hinterher strahlte der 32-fache GP-Sieger mit der spanischen Sonne um die Wette und erklärte: «Das war ein super Qualifying und der siebte Startplatz ist sehr gut. Es lief besser als gedacht, das Auto gab mir das nötige Vertrauen, um die ganze Zeit Druck zu machen und das Potenzial auszuschöpfen.»

Alonso freute sich: «Morgen werde ich in der Startaufstellung zwischen jenen Autos stehen, gegen die wir eigentlich kämpfen sollten, und ich denke, das wird sich sehr gut anfühlen.»

Dass er in Barcelona vor heimischer Kulisse ausrücken darf, sorgte für eine Extraportion Motivation, wie Alonso weiter verriet. Allerdings mahnte der ehrgeizige 35-Jährige auch: «Das Rennen ist erst Morgen und da werden die Punkte verteilt. Für ein gutes Qualifying gibt es keine WM-Zähler.»

Trotzdem gibt sich der leidgeprüfte Ausnahmekönner kämpferisch: «Wir brauchen einen guten Start und auch eine gute Strategie, um den starken Startplatz auch in ein gutes Rennergebnis umzumünzen. Aber wir werden natürlich alles geben. Und das ist eine Strecke, auf der das Überholen möglich ist, deshalb werden wir natürlich versuchen, nach vorne zu kommen.»

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