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Vasseur: «Charles Leclerc hat Weltmeister-Qualitäten»

Von Otto Zuber
Frédéric Vasseur freut sich mit Charles Leclerc

Frédéric Vasseur freut sich mit Charles Leclerc

Als Alfa Romeo-Teamchef konnte Frédéric Vasseur die Fortschritte von Charles Leclerc in dessen Debüt-Jahr aus nächster Nähe mitverfolgen. Der Franzose erklärt, warum der Monegasse Weltmeister-Potenzial besitzt.

Bereits nach einem Jahr musste sich Frédéric Vasseur von seinem Spitzenrookie Charles Leclerc trennen, denn der Monegasse wurde nach nur einem Lehrjahr in der Königsklasse und im zarten Alter von 21 Jahren zu Ferrari berufen. Der Teamchef von Alfa Romeo Racing rechnete mit dem Abgang des Talents aus Monte Carlo – und sagte diesem eine erfolgreiche erste Saison mit den Roten voraus.

Vasseur sollte Recht behalten, Leclerc schaffte in seiner Ferrari-Debütsaison gleich zwei Siege, sieben Poles und zehn Podestplätze. Am Ende belegte er den vierten WM-Rang – vor seinem routinierten Teamkollegen, den vierfachen Weltmeister Sebastian Vettel. Für den Franzosen steht denn auch fest, dass Leclerc Weltmeister-Qualitäten aufweist.

Eine davon ist die Fähigkeit, seine eigenen Fehler einzugestehen. «Eine seiner Stärken, und ich glaube, dass jeder Champion diese Aufweist, ist sein unerschütterliches Selbstvertrauen im Auto, denn nur so lässt sich ab und zu Unglaubliches bewerkstelligen», erklärte Vasseur gegenüber Motorsport.com. «Dieses Selbstvertrauen erlaubt es ihnen auch, ausserhalb des Cockpits selbstkritisch zu sein.»

«Sie können sich die Schuld geben, denn sie wissen genau, dass sie das Potenzial haben, sie sind Champions und können deshalb einräumen: ‚Okay, ich hatte heute einen schlechten Tag.‘», fügte der 51-Jährige an. «Nur ein Champion kann das sagen. Auf dem Papier sind diese Fahrer besser als die anderen, aber sie können auch eigene Fehler eingestehen.»

Das sei auch fürs Team gut, denn andernfalls könne dieses in die falsche Richtung gelenkt werden, so Vasseur, der sich mit seinem ehemaligen Schützling freut: «Er hatte eine grossartige Saison, die ohne Bahrain und andere Rennen sogar noch etwas besser hätte ausfallen können, aber er hat einen super Job gemacht. Im Qualifying ist er unglaublich schnell, das ist schon beachtlich. Ich freue mich für ihn, denn er hat das mehr als verdient.»

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