Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Alonso: Schumacher mit mehr Disziplin als Hamilton

Von Andreas Reiners
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Fernando Alonso ist sowohl gegen Michael Schumacher, als auch gegen Lewis Hamilton gefahren, der 2020 Schumacher Titelrekord egalisieren kann. Alonso sagt, was beide unterscheidet.

Fernando Alonso hat in seiner langen Formel-1-Karriere sowohl Michael Schumacher als auch Lewis Hamilton als Konkurrenten erlebt. In der Gazzetta dello Sport verglich er die beiden Superstars der Königsklasse. «Jeder hat seinen eigenen Charakter», sagte Alonso: «Beide dominierten aufgrund ihrer Autos, die es ihnen ermöglichten, außerhalb der Formel 1 das zu tun, was sie wollten.»

Bei Schumacher dominierte das Privatleben. Er zog sich vornehmlich ins Familienleben zurück. Seit 1995 ist er mit Corinna verheiratet, die beiden haben zusammen Tochter Gina-Maria und Sohn Mick.

Ganz anders Hamilton, der abseits der Rennstrecke eher Typ Rockstar und oft auf den roten Teppichen der Welt zu finden ist, viel reist, seine Modekollektion vorstellt und regelmäßig in den sozialen Medien unterwegs ist, um seine Fans daran teilhaben zu lassen.

Alonso: «Michael hatte mehr Disziplin und Vorbereitung. Ihm ging es viel um die Teamdynamik. Lewis hat einen anderen Charakter und Lebensstil, was nicht funktionieren würde, wenn er ein normales Auto hätte. Seine Chefs wären nicht glücklich.»

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff ist es allerdings. Der Österreicher lässt dem Briten seine Freiheiten, auch wenn er dafür von außen schon mal Kritik einstecken und sein Vorgehen regelmäßig verteidigen muss.

Alonso selbst denkt über eine Rückkehr in die Formel 1 nach. Er will nach dem Indy 500 im Sommer entscheiden, wie es 2021 weitergehen soll.

Was er an der Formel 1 am meisten vermisst? «Die Präzisionsarbeit mit den Ingenieuren und die Optimierung rund um die Rennen», sagte er, «aber nicht das Reisen, die aufeinanderfolgenden Rennen und ein Team, das dominiert.»


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