MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Red Bull Racing 2021 mit Verstappen und Sergio Pérez

Von Günther Wiesinger
Jetzt ist auch das letzte Cockpit im Formel-1-Startfeld für 2021 besetzt. Red Bull Racing wird den Mexikaner Sergio Pérez neben Max Verstappen verpflichten.

Ein Cockpit im Formel-1-Fahrerfeld ist für die Saison 2021 noch unbesetzt – der zweite Platz neben Max Verstappen bei Red Bull Racing. Morgen wird der neue oder alte Teamkollege des Niederländers präsentiert. Zwei Fahrer standen zur Auswahl: Der Thai-Brite Alex Albon, zuletzt knapp hinter Lewis Hamilton Vierter beim WM-Finale in Abu Dhabi, sowie der Mexikaner Sergio Pérez, Sieger beim zweiten Sakhir-GP und WM-Vierter hinter Verstappen mit 135 Punkten. Albon hat die Saison als WM-Siebter beendet – mit 105 Zählern.

Nach Recherchen von SPEEDWEEK.com deutet alles darauf hin, dass am 18. Dezember Sergio Pérez (er wird am 26. Dezember 31 Jahre alt) als neuer Red Bull Racing-Pilot vorgestellt wird. Aber die Red Bull-Verantwortlichen haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Denn der 24-jährige Albon hat zwar 2020 die erhoffte Konstanz vermissen lassen, aber zwischendurch immer wieder beachtlichen Speed demonstriert. Wie alle verdienstvollen Junioren lässt ihn Red Bull auch nicht fallen. Albon wird als Ersatzfahrer Teammitglied bleiben und sich um die wichtigen Abstimmungsarbeiten mit dem Formel-1-Simulator kümmern. Eine spätere Rückkehr als Stammfahrer ist nicht ausgeschlossen.

Damit haben sich auch die Hoffnungen von Nico Hülkenberg auf eine mögliche Rückkehr in den Formel-1-Zirkus zerschlagen. Der Routinier hatte mit einen Platz bei Red Bull Racing spekuliert.

Pérez hat als erster Mexikaner seit mehr als 50 Jahren einen Formel-1-GP gewonnen. Auf den bisherigen Racing-Point-Piloten wartet keine einfache Aufgabe: Er muss sich gegen den starken Verstappen behaupten und soll Red Bull Racing helfen, im letzten Jahr mit den Honda-Motoren neben der Fahrer-WM auch die Konstrukteurs-Meisterschaft zu gewinnen.

Teamprinzipal Christian Horner erwähnte in Sakhir, dass Albon im Schnitt näher an Max Verstappen dran gewesen sei als 2019 sein Vorgänger Pierre Gasly. «Max legt die Messlatte sehr hoch. Ich denke, es ist für jeden Fahrer schwierig, sich gegen ihn zu behaupten», hielt Horner fest.

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