Simulator-Einsatz: Wann kehrt Ricciardo zurück?

Von Andreas Reiners
Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardo hat nach seinem Handbruch vier Rennen bereits verpasst, er wird bei AlphaTauri von Liam Lawson ersetzt. Wann kehrt der Australier zurück?

Daniel Ricciardo ist frustriert. Das Comeback bei AlphaTauri lief gerade an, die Verbindung zwischen dem Auto und ihm wurde immer besser, als er in Zandvoort verunfallte und sich einen Mittelhandknochen links brach.

Das Ergebnis: Eine Zwangspause für den Australier, der nun insgesamt bereits vier Rennen verpasst hat. Er wird durch Liam Lawson ersetzt, der starke Leistungen zeigt. Klar ist: Ist Ricciardo wieder fit, kehrt er in den AlphaTauri zurück.

Doch wann wird das sein? Das ist weiterhin offen. Zunächst hieß es, dass das Rennen in Katar am 8. Oktober angepeilt wird, doch zuletzt legten sich die Verantwortlichen auf kein Datum mehr fest.

Ricciardo verriet «Perth Now», dass es in seiner Reha «weiter vorangeht». Er wird sich in diesen Tagen in einen Simulator setzen, kündigte er an.

«Das ist sozusagen mein erster Versuch, um zu sehen, wo ich stehe, um von dort aus eine Entscheidung treffen zu können», so der 34-Jährige.

«Ich möchte definitiv wieder dabei sein in ... », sagte Ricciardo, zögerte, und sagte: «In den nächsten Wochen. Das ist der Plan.» Wahrscheinlich werde er nach diesem Wochenende mehr wissen, so Ricciardo.

Jonathan Eddolls, Chef-Renningenieur von AlphaTauri, hatte im Fahrerlager von Suzuka bereits verraten, dass der achtmalige GP-Sieger vor der Rückkehr im Simulator sitzen wird: «Wir haben vor dem Comeback noch eine Simulator-Session geplant, denn seinerseits und auch unsererseits besteht kein Grund, ihn verfrüht wieder auf die Strecke zu schicken. Das Schlimmste wäre, wenn er zurückkehrt, bevor alles richtig verheilt ist, was zu Problemen führen könnte.»

«Der Simulator ist ein gutes Mittel, um zu sehen, wie er am Steuer mit den Belastungen eines Einsatzes zurechtkommt. Ich denke, die letzte Entscheidung wird wohl eher von ihm gefällt als von uns», erklärte Eddolls. «Er weiß besser als alle anderen, wie es mit seiner Genesung und den Schmerzen in der Hand aussieht. Wir werden ihn auf jeden Fall nicht unter Druck setzen, denn wir haben derzeit drei gute Fahrer.»

Japan-GP, Suzuka Circuit 

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:30:58,421 h
02. Lando Norris (GB), McLaren, +19,387 sec
03. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +36,494
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +43,998
05. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +49,376
06. Carlos Sainz (E), Ferrari, +50,221
07. George Russell (GB), Mercedes, +57,659
08. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +1:14,725
09. Esteban Ocon (F), Alpine, +1:19,678
10. Pierre Gasly (F), Alpine, +1:23,155
11. Liam Lawson (NZ), AlphaTauri, +1 Runde
12. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +1 Runde
13. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1 Runde
14. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1 Runde
15. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1 Runde
Out
Alex Albon (T), Williams, Kollisionsschäden
Logan Sargeant (USA), Williams, Kollisionsschäden
Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Heckflügeldefekt
Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, Kollisionsschäden
Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, Kollisionsschäden

WM-Stand (nach 16 von 22 Grand Prix, inkl. 3 von 6 Sprints)

Fahrer 
01. Verstappen 400 Punkte
02. Pérez 223
03. Hamilton 190
04. Alonso 174
05. Sainz 150
06. Leclerc 135
07. Norris 115
08. Russell 115
09. Piastri 57
10. Stroll 47
11. Gasly 46
12. Ocon 38
13. Albon 21 
14. Hülkenberg 9
15. Bottas 6 
16. Zhou 4
17. Tsunoda 3
18. Magnussen 3
19. Lawson 2
20. Sargeant 0
21. De Vries 0 
22. Ricciardo 0

Konstrukteurspokal
01. Red Bull Racing 623 Punkte
02. Mercedes 305
03. Ferrari 285
04. Aston Martin 221
05. McLaren 172
06. Alpine 84
07. Williams 21
08. Haas 12
09. Alfa Romeo 10
10. AlphaTauri 5


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