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George Russell: Für FIA-Regel Antonelli/Verstappen

Von Mathias Brunner
Lewis Hamilton und George Russell

Lewis Hamilton und George Russell

​Die Anzeichen mehren sich, wonach George Russell 2025 bei Mercedes an der Seite des jungen Italiener Kimi Antonelli fahren wird. Was GP-Sieger Russell über eine FIA-Regeländerung wegen Kimi sagt.

Am 14. Juni sickerte durch: Der Weg ist freigeräumt für das italienische Mercedes-Talent Kimi Antonelli; denn der Autosport-Weltverband hat jene Regel aufgeweicht, die das Formel-1-Fahren unter 18 Jahren untersagte.

Das mit der Altersgrenze 18 kam so: Am 15. März 2015 hatte Max Verstappen mit einem Boliden der Scuderia Toro Rosso (heute Racing Bulls) in der Königsklasse debütiert – im Alter von nur 17 Jahren und 166 Tagen bestritt er in Melbourne den Grossen Preis von Australien. Mit dem Formel-1-Führerschein namens Superlizenz, aber ohne einen normalen Führerschein zu besitzen! Dieser Rekord sollte ewig bestehen, so der Glaube, denn die FIA hat danach ein Mindestalter von 18 Jahren eingeführt.

Aber diese Regel ist Mitte Juni vom Autosport-Weltverband geändert worden. Neu besagt sie, dass ein Pilot mindestens 18 Jahre alt sein muss, es aber im Ermessen der FIA liege, in Sonderfällen eine Ausnahme-Bewilligung zu erteilen – wenn der entsprechende Fahrer herausragende Fähigkeiten und Reife in anderen Einsitzer-Kategorien bewiesen habe.

Damit ist der Weg auch frei, dass Kimi Antonelli noch vor seinem 18. Geburtstag (25. August) an einem GP-Wochenende teilnehmen kann. Dies nach mehreren privaten Testfahrten mit Mercedes-Benz, bei welchen sich der Italiener prima aus der Affäre gezogen hat.

Im Fahrerlager des Circuit de Barcelona-Catalunya hat Mercedes-Fahrer George Russell dazu gesagt: «Jeder Fahrer ist anders. Aber was etwa bei Max und Kimi gleich ist – hinter beiden Piloten stehen fabelhafte Teams, welche den jeweiligen Fahrer sorgfältig ausbilden.»

«Bei Kimi ist das Mercedes, die Antonelli derzeit mit zahlreichen Tests für die Formel 1 vorbereiten. Bei Max half damals auch, dass sein Vater genau wusste, worauf es ankommt, um es in die Königsklasse zu schaffen.»

«Gleichzeitig haben wir bei Oliver Bearman in Jeddah gesehen, dass ein Pilot auch einen prima Job machen kann, wenn er ins kalte Wasser geschmissen wird. Oft hängt es auch von den individuellen Qualitäten des Fahrers ab.»


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