Formel 1: Max Verstappen ist baff

Abu Dhabi: Force India-Nobody Spike Goddard Sechster

Von Mathias Brunner
Spike Goddard rückt mit Messgeräten aus

Spike Goddard rückt mit Messgeräten aus

Der Name Spike Goddard sagte vor dem Abu-Dhabi-Test den wenigsten Rennfans etwas. Aber der junge Australier hat sich bei seinem Gastspiel im Force India höchst beachtlich geschlagen.

Der frühere Sauber-Ingenieur Tom McCullough, nun in Diensten von Force India, ist ein Mann, den so schnell nichts aus der Fassung bringt. Aber an diesem Abend in Abu Dhabi ist der Brite wirklich baff: «Wir haben 89 problemfreie Runden zurückgelegt und damit unser 2014er Programm erfolgreich abgeschlossen. Das an sich wäre nicht erstaunlich. Mich hat aber dieser junge Kerl hinterm Lenkrad beeindruckt – Spike Goddard hat wirklich eine tadellose Arbeit abgeliefert, ich finde, er hat aus seinem ersten Formel-1-Test das Beste gemacht.»

«Wir dürfen nicht vergessen: er ist vom Formel-3-Renner direkt in ein GP-Auto gesprungen, das ist schon ein grosser Schritt. Aber er hat sich den neuen Gegebenheiten sehr schnell angepasst und sich stetig gesteigert. Am Morgen hat er für uns einige Aero-Versuche gemacht und war mit zahlreichen Messgeräten unterwegs. Dabei geht es darum, gleichmässig zu fahren, um exakte Messwerte zu sammeln.»

«Später haben wir einige neue Aero-Teile versucht, und auch in Sachen Mechanik gab es ein paar Neuerungen. Wir sind viel zum Fahren gekommen, das ist vor dem Hintergrund des weitgehend stabilen Reglements für 2015 wichtig.»

Der junge Spike sagt: «Ich finde, es ist ziemlich glatt gelaufen. Zunächst musste ich mich an die Power eines GP-Renners gewöhnen, die Motorleistung und der Abtrieb sind der Hammer. Nach dem ersten Schock lief es recht gut. Wir sind viel zum Fahren gekommen und ich konnte mich stetig steigern. Ich glaube, ich darf mit mir zufrieden sein. Ich hoffe, ich kann einen Draht zu Force India behalten.»

Für den Posten des Test- und Ersatzfahrers neben Nico Hülkenberg und Sergio Pérez muss sich Goddard hinten anstellen: Um den Platz buhlen schon GP2-Champion Jolyon Palmer und Ex-Sauber-Fahrer Esteban Gutiérrez.

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