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Ferrari-Star Sebastian Vettel: «Zwei Kinder, ledig»

Von Vanessa Georgoulas
WM-Titel im Visier: Sebastian Vettel und sein Ferrari-Team

WM-Titel im Visier: Sebastian Vettel und sein Ferrari-Team

Ferrari-Star Sebastian Vettel räumt mit allen Gerüchten um seinen Zivilstand auf und erklärt, warum er nicht gerne über seine Familie spricht. Viel lieber redet er über seine Ziele, die er mit Ferrari erreichen will.

Selbst nach vier Weltmeister-Titeln kann Sebastian Vettel den Wirbel, der um sein Privatleben gemacht wird, nicht verstehen. Der Ferrari-Star spricht nicht gerne über seine Vorlieben abseits des Rennplatzes, Fragen zu seiner Langzeit-Freundin Hanna und den gemeinsamen Kindern sind für gewöhnlich tabu.

Umso erstaunlicher ist es, dass der 28-jährige Deutsche im Interview mit dem SonntagsBlick-Kollegen nach einigem Widerstand schliesslich gesteht: «Ledig, zwei Kinder.» Von einer wilden Ehe will der Wahl-Schweizer aber nichts wissen, und er betont auf die Frage, wie viele Kinder er nun habe: «Das kann man ja schreiben, das weiss doch jeder. Aber muss ich den Leuten, die ich nicht kenne, sagen, dass ich Kinder habe? Sicher nicht!»

Der frühere Dauersieger erzählt auch: «Ich fahre viel Rad, laufe durch die Gegend – und geniesse es, an der frischen Luft zu spazieren. Im Winter vielleicht weniger, da ist es zu kalt. Aber ich fahre sehr gerne Ski.» Und er verrät, dass sein letzter Einkauf im Supermarkt ein Ovo-Drink gewesen sei. «Aber das ist doch jetzt schon Werbung», beeilt er sich anzufügen.

Den ruhigen Winter will Vettel nutzen, um seinem grossen Ziel, mit Ferrari den WM-Titel zu holen, näher zu kommen. Der 42-fache GP-Sieger erklärt: «Ich denke, es war ein Superjahr. Wenn man aber einige Rennen vor dem Saisonende noch die Möglichkeit hat, um den WM-Titel mitzukämpfen, dann ist es natürlich auch ein wenig bitter, wenn es nicht reicht.»

Und Vettel betont: «Vergoldet ist eine Saison erst, wenn der WM-Titel nach Maranello kommt. Also muss das klar unser Ziel sein. Es gibt noch ein Team, das vor uns liegt. Das wollen wir schlagen und gleichzeitig die anderen ­Rivalen weiter hinter uns lassen.»

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