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Niki Lauda: «Es gibt keine Allianz mit Ferrari»

Von Vanessa Georgoulas
Niki Lauda und Bernie Ecclestone

Niki Lauda und Bernie Ecclestone

Niki Lauda wehrt sich gegen den Vorwurf von Bernie Ecclestone, dass Mercedes mit Ferrari zusammenspanne. Der F1-Vorstandsvorsitzende der Sternmarke betont: «Ferrari ist unser Konkurrent.»

Diesen Vorwurf lässt Mercedes-F1-Vorstandschef Niki Lauda nicht auf sich sitzen: Der 66-jährige Wiener wehrt sich gegen die Äusserungen von Formel-1-Chefvermarkter Bernie Ecclestone, wonach Mercedes mit Ferrari zusammenspanne.

Im Gespräch mit den Kollegen von «Auto-Motor-und-Sport.de» hatte der 85-jährige Brite unlängst erklärt: «Sie sind zur Zeit ein bisschen an der Hüfte zusammengewachsen wie siamesische Zwillinge. Der eine tut nichts ohne den anderen. Ich weiss nicht, ob es stimmt, aber es wurde mir so erzählt. Mercedes hat Ferrari technisch ein bisschen geholfen. Was der Grund dafür war, dass Ferrari aufgeschlossen hat und happy ist. Und seitdem rudern die beiden im gleichen Boot.»

Doch Lauda erwidert im «Gazzetta dello Sport»-Interview: «Lasst uns eins klarstellen: Ferrari ist unser Konkurrent, und zwar einer, den wir immer besiegen müssen. Es gibt keine Allianz mit Ferrari. In gewissen politischen Fragen und wichtigen Punkten vertreten wir einfach die gleichen Interessen, genauso wie Honda und Renault.»

Dass Ferrari verschiedene Fachkräfte aus dem Mercedes-Team abwerben konnte, darunter auch Jock Clear, den ehemaligen Renningenieur von Lewis Hamilton, will der dreifache Champion nicht überbewerten: «Clear war für Hamiltons Auto verantwortlich, aber er war jetzt zwölf Monate nicht mehr an Bord und das ist in der Formel 1 eine sehr lange Zeit.»

Auch die anderen Abgänge beunruhigen Lauda nicht: «Es ist kein Ding, auch wenn das einige Journalisten denken. Ja, Ferrari hat drei Leute unter Vertrag genommen, so etwas passiert ab und zu mal. Das bringt uns aber nicht ins Wanken und wir sind deswegen auch nicht besorgt.»

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