MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Daniil Kvyat trotz Millimeterarbeit nicht happy

Von Vanessa Georgoulas
Daniil Kvyat: «Ich glaube, ich erwischte auf meiner letzten Runde im dritten Sektor einen Randstein etwas zu hart»

Daniil Kvyat: «Ich glaube, ich erwischte auf meiner letzten Runde im dritten Sektor einen Randstein etwas zu hart»

In Monte Carlo überzeugte Toro Rosso-Rückkehrer Daniil Kvyat mit seiner Präzision. Teamkollege Carlos Sainz war allerdings der Schnellere der beiden Piloten aus der Red Bull-Nachwuchsschmiede.

Die Zeitlupen-Aufnahmen von Daniil Kvyats Qualifying-Runden offenbarten: Der junge Russe nutzte den engen Strassenkurs von Monte Carlo bis zum letzten Millimeter. Am Ende reichte seine Rundenzeit von 1:15,273 min für den neunten Platz. Wegen der Rückversetzung von Ferrari-Star Kimi Räikkönen, dessen Getriebe nach dem dritten Training ausgetauscht werden musste, darf der Toro Rosso-Rückkehrer aber vom achten Startplatz ins sechste Rennen des Jahres starten.

Zufrieden war der ehrgeizige 22-Jährige dennoch nicht, denn sein Teamkollege Carlos Sainz schaffte es mit 1:14-749 min auf den siebten Startplatz. Auch der Spross der gleichnamigen Rallye-Legende darf wegen des finnischen Unglücksraben um eine Position nach vorne Rücken.

«Ich bin nicht happy mit meinem heutigen Qualifying. Ich glaube, ich erwischte auf meiner letzten Runde im dritten Sektor einen Randstein etwas zu hart. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich deshalb im dritten Qualifying etwas Zeit verloren habe. Das Auto verhielt sich auf jeden Fall nicht so wie im Q2, deshalb müssen wir uns das nun genauer ansehen», klagte Kvyat.

Seufzend fügte der Rennfahrer aus Ufa an: «Heute wäre sicher mehr möglich gewesen. Es ist ziemlich enttäuschend, denn wir wissen, dass wir ein starkes Auto haben, in dem viel Potenzial steckt. Trotzdem bin ich zuversichtlich, was das morgige Rennen angeht. Ich bin überzeugt, dass morgen Punkte möglich sind.»

Auf der anderen Seite der Wohlfühlskala fand sich Sainz wieder. Der junge Spanier erklärte strahlend: «Ich bin sehr glücklich mit meinem Qualifying und auch sehr optimistisch, was das morgige Rennen angeht! Der sechste Startplatz ist auf dieser Strecke keine schlechte Ausgangslage. Ich fühle mich sehr wohl im Auto und im Team, und das spiegelt sich dann eben in solchen Ergebnissen. Wir waren schon das ganze Wochenende schnell, deshalb können wir uns auf das Rennen freuen.»

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