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Wilfred Detz mit mehrfachem Fußbruch – EM gefährdet

Von Rudi Hagen
Detz/Arling bei ihrem Laufsieg in Lüdinghausen vor Venus/Heiß (r.) und Godden/Smith (l.)

Detz/Arling bei ihrem Laufsieg in Lüdinghausen vor Venus/Heiß (r.) und Godden/Smith (l.)

Wilfred Detz ist schwerer verletzt als anfangs gedacht. Der Niederländer brach sich im Gespannfinale von Lüdinghausen den Fuß. Das Finale zur EM ist für ihn und seine Beifahrerin Wendy Arling gefährdet.

Markus Venus und Beifahrer Markus Heiß vom RSC Pfarrkirchen war das herausragende Team beim Rennen an Himmelfahrt auf dem Westfalenring in Lüdinghausen. Nur der Niederländer Wilfred Detz und seine Frau und Beifahrerin Wendy Arling konnten den Deutschen Meistern gleich zu Beginn einen Laufsieg abluchsen.

Das Finale war am Ende eine klare Sache für Venus/Heiß, die vor Detz/Arling und den Briten Mitch Godden/Paul Smith (GB) die Internationale Seitenwagenklasse gewannen. Bei der anschließenden Siegerehrung konnte der Niederländer aber nur mit äußerster Mühe und tatkräftiger Hilfe der anderen Teams auf das Podest im wahrsten Sinne des Wortes «gehievt» werden, denn er klagte über starke Schmerzen im linken Fuß.

Das war kein Wunder, denn die Untersuchung am anderen Tag im heimischen Krankenhaus ergab einen mehrfachen Bruch. Detz war während des Finales mit seinem Fuß bei voller Fahrt zwischen die Fußraste und den darunter liegenden Boden geraten.

Das könnte eine längere Pause für das zuletzt sehr starke gemischte niederländische Duo aus Musselkanaal bedeuten. Beim Pfingstrennen am Montag in Stadskanaal werden sie fehlen, ob sie es bis zum Finale der Seitenwagen-Europameisterschaft am 21. Juli in Werlte schaffen, sei noch dahin gestellt.

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