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Zakspeed mit zwei Mercedes-AMG in ADAC GT4 Germany

Von Martina Müller
Der Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed auf dem Red Bull Ring

Der Mercedes-AMG GT4 vom Team Zakspeed auf dem Red Bull Ring

Der Rennstall aus Niederzissen baut das Programm in der ADAC GT4 Germany weiter aus. Das Team Zakspeed setzt weiterhin auf den Mercedes-AMG GT4. Das GT4-Engagement dient als Sprungbrett ins ADAC GT Masters.

Wenn vom 14. bis 16. Mai die Saison 2021 der ADAC GT4 Germany in der Motorsport Arena Oschersleben beginnt, wird auch das Team Zakspeed wieder am Start stehen. Neben dem Einsatz von zwei Mercedes-AMG GT3 im ADAC GT Masters plant das Traditionsteam ein erweitertes Programm in der ADAC GT4 Germany. «Wir möchten mit mindestens zwei Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany antreten», erläutert Teammanager Philipp Zakowski. «Aufgrund von Corona ist derzeit natürlich nicht alles komplett absehbar. Aber zwei Fahrzeuge sind aktuell der Plan. Wir arbeiten gerade sogar an einem dritten Auto.»

Als Fahrzeugmodell setzt Zakspeed weiterhin auf den Mercedes-AMG GT4. Die Fahrer hat das Team intern bereits größtenteils fixiert und wird das Aufgebot in den kommenden Wochen veröffentlichen. «Unser Saisonziel für die ADAC GT4 Germany ist klar definiert», so Zakowski weiter. «Wir möchten 2021 mit um den Titel fahren und außerdem auch den Nachwuchs fördern.»

Zakspeed stieg 2020 zur dritten Saisonstation auf dem Sachsenring in die ADAC GT4 Germany ein. Am Steuer des blau-weißen Mercedes-AMG GT4 teilten sich Jan Marschalkowski und Hendrik Still die Arbeit. Dieses Duo hatte die ersten beiden Rennwochenenden noch für ein anderes Team bestritten. Das Engagement war gleich von Erfolg gekrönt. Marschalkowski/Still konnten das Samstagsrennen auf dem 3,645 Kilometer langen Kurs in Hohenstein-Ernstthal gewinnen. Am Saisonende wurde Marschalkowski zudem Junior-Champion der ADAC GT4 Germany.

«Natürlich gibt es immer Dinge zu verbessern, aber grundsätzlich fühlen wir uns in der ADAC GT4 Germany richtig wohl. Es ist eine super Serie, insbesondere für junge Piloten, die in den GT3-Sport aufsteigen wollen», erklärt Zakowski. «Und da wir schon seit fast einem Jahrzehnt im ADAC GT Masters unterwegs sind, macht die ADAC GT4 Germany für uns als Team natürlich auch logistisch absolut Sinn. Aus diesem Grund haben wir uns auch bewusst gegen andere Serien entschieden.»

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