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Bastien Mackels: Verhandelt mit Wilbers-BMW

Von Esther Babel
Beim IDM Superbike-Finale auf dem Hockenheimring konnte der Belgier wegen eines gebrochenen Schlüsselbeins nicht selber fahren. Doch er schaute von der Boxenmauer zu und schmiedet Pläne für 2017.

Auf dem Lausitzring hatte Bastien Mackels mit seiner Wilbers BMW noch reichlich Grund zum Feiern. Seine Zeit aus der verregneten Superpole hatte nicht nur zur Pole-Position in der IDM Superbike gereicht. Auch beim kurz nach der IDM gestarteten Freien Training wäre der Belgier gut dabei gewesen. Platz 3 in der WM.

Doch schon wenig später war Schluss mit lustig. Mackels flog im ersten Rennen an der nahezu identischen Stelle und nur wenige Augenblicke nach Max Neukirchner ab. Das Ergebnis ein vierfacher Bruch des linken Schlüsselbeins. Das IDM Finale auf dem Hockenheimring besuchter der Belgier trotzdem.

«Erst am Donnerstag vor Hockenheim war die OP», berichtete er am IDM-Wochenende. «Ich habe jetzt eine Platte und sieben Schrauben drin. Die Ärzte haben was von sechs Wochen erzählt. Aber ich will es vorher mit dem Fahren probieren.» Seine Saison endete vorzeitig auf dem Lausitzring, vertraglich wenig später. Mit dem Team Wilbers hatte Mackels einen Einjahres-Vertrag.

«Wir haben aber schon über 2017 geredet», verrät Mackels. «Benny Wilbers hatte mich angesprochen. Mit ein paar kleinen Änderungen kann ich mir das gut vorstellen. Wir müssen den Fokus auf das Setting legen und mehr Zeit für Tests aufwenden. Dann kann man mit dem Motorrad gut vorne mitfahren.» Immerhin hatte Bastien Mackels seinem Teamchef gleich vierfach beschert, was ihm die letzten Jahre verwehrt worden war. Podestplätze. «Das Team hat mir 2016 eine Chance gegeben», weiß Mackels. «Dafür bin ich dankbar. Mal sehen, vielleicht wird wieder was aus uns.»

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