MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Julian Puffe: Keine Chance auf Revanche bei IDM SBK

Von Esther Babel
In Zolder hatte der BMW-Pilot nur eine Gelegenheit bei der IDM Superbike auf Punktejagd zu gehen. Der zweite Lauf wurde aufgrund diverser Öl-Spuren gestrichen. Doch erst ist dran am Ukrainer.

Julian Puffe vom Team alpha Racing-Van Zon-BMW hätte seinem Teamkollege Ilya Mikhalchik gerne noch bei einem zweiten Lauf im belgischen Zolder Revanche geboten, denn der Ukrainer hatte den Schleizer gegen Rennende den Sieg noch weggeschnappt. Dadurch überholte er seinen Teamkollegen in der Gesamtwertung der Internationalen Deutschen Meisterschaft und steht nun mit 95 Punkten nur einen einzigen Punkt vor Puffe, der an zweiter Position liegt. Bereits im Qualifying hatte der Ukrainer sich die Pole Position mit nur 0,023 Sekunden Vorsprung vor Puffe gesichert.

Doch dazu kam es nicht mehr. «Warum haben sie uns nicht noch mal fahren lassen?», fragte Puffe. Das zweite Rennen wurde am Sonntag abgesagt, nachdem sich erst die Supersport-Piloten gegen einen Start entschieden hatten und dann, nach weiteren Reinigungsmaßnahmen, auch die Herrschaften vom BMW Boxer Cup abgewinkt hatten. Puffe und Mikhalchik hätten die Strecke gerne selber in Augenschein genommen, doch da war die Entscheidung der Rennleitung schon geschehen. Puffe musste auf die Revanche verzichten.

«Mein Fazit ist allgemein gut», drückte er sich dann diplomatisch aus. «Ich war schon am Freitag in allen Trainings-Sessions auf eins. Wir haben das Motorrad gut hin bekommen und waren eigentlich schon am Freitag mit der ganzen Abstimmungsarbeit fertig. Meine Crew hat da echt einen Top-Job gemacht. Am Samstag konnte ich im ersten Qualifying eine gute Runde fahren und war auf der provisorischen Pole Position. Im zweiten Qualifying wollte ich eigentlich noch einmal nachlegen, aber ich bin dann nicht mehr auf die Rundenzeiten gekommen und musste die Pole Position mit zwei Hundertstel an meinen Teamkollegen abtreten. Aber mit Startplatz 2 war ja noch nichts verloren.»

«Das Warm up am Sonntag war das erste, das ich dieses Jahr fahren konnte», berichtet er weiter. «Es lief auch richtig gut und ich war wieder auf eins. Für das Rennen gab es für mich dann also nur eine Richtung. Ins Rennen hatte ich einen richtig guten Start. Das wurde aber abgebrochen und danach gleich wieder gestartet. Der zweite Start war nicht ganz so gut. Ich hatte dann einen super Fight mit Ilya, konnte ihn sogar überholen und einige Führungsrunden drehen. Am Ende musste ich mich allerdings mit Platz 2 geschlagen geben. Ich bin aber trotzdem super happy, dass wir bedeutend näher dran sind als sonst und darauf können wir weiter aufbauen.»

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