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Jan Schmidt (Yamaha): Keine Gegenwehr-dafür sturzfrei

Von Esther Babel
Jan Schmidt

Jan Schmidt

Der IDM-Superstock600-Pilot hatte nicht die beste Saisonvorbereitung. Auf dem Lausitzring reichte es zu zwei zweiten Plätzen. In Oschersleben will der Yamaha-Pilot wieder ganz fit sein.

«Also ja es ist eigentlich immer das gleiche», fasst IDM Superstock600-Pilot Jan Schmidt sein Wochenende auf dem Lausitzring zusammen «Ich dominiere so gut wie alle Trainings und wenn es ernst wird, dann kommt der Ströhlein.» Dauerkonkurrent Stefan Ströhlein hatte beide Rennen gewonnen. Schmidt wurde zwei Mal Zweiter und konnte vom ersten zum zweiten Lauf immerhin seinen Rückstand auf seinen Yamaha-Kollegen verringern.

«Ich bin schon angereist mit dem Wissen, dass das Rennen für mich hart werden würde», verrät Schmidt jetzt, «aufgrund meiner Fitness. Meine Vorbereitung lief komplett schief. Anfang März hatte ich zwei Wochen lang eine böse Grippe, bei der ich vier Kilogramm in zwei Wochen verloren habe und dann ging es direkt kraftlos nach Spanien zum Testen. Da habe ich mich einigermaßen wieder fit gefahren»

Allzu lang hielt die Freude dann aber nicht an. Denn bei den Testfahrten stürzte er und landete auf dem Kopf. Die Nachwehen begleiteten ihn dann eine geraume Zeit. «Ich hatte mir eine langwierige Nackenverletzung zugezogen, die mir jeden Tag ekelhafte Kopf- und Nackenschmerzen verursachte. Schonen, Tabletten – es ändert sich drei Wochen lang nichts. Dann ging ich zu unserem alten R6 Cup Physio Fritz Heuser, der meinen Nacken in den Griff bekam.»

Gerade mal zwei Wochen blieben Schmidt dann Zeit, um sich auf den Saisonauftakt vorzubereiten. Zu wenig, wie sich zeigen sollte. «Denn das war genau der Punkt, warum mich Stefan in beiden Rennen einholen konnte. Aber diesmal entschied ich mich dafür, die zwei zweiten Plätze nach Hause zu fahren, anstatt wie letztes Jahr, Gegenwehr zu leisten und dabei zu stürzen. Auch wenn mir diese Einstellung persönlich nicht gefällt, habe ich vom Auftakt 20 Punkte mehr mitgenommen als letztes Jahr.»

«In Oschersleben sollte ich wieder völlig bei Kräften sein», hofft Schmidt, «und dann schauen wir mal. Moritz Jenkner war letztes Jahr in Oschersleben auch sehr schnell und Per Behmer hat am Lausitzring gezeigt, dass er auch einen großen Schritt gemacht hat. Ich denke in Oschersleben wird es enger werden bei uns.»

Die nächste schlechte Nachricht erreichte Schmidt dann wenige Tage nach dem Lausitzring. Fritz Heuser war am Donnerstag vor dem Lausitzring überraschend verstorben und konnte seine Reise zum Auftakt nicht mehr wie geplant antreten. «Ich habe das erst am Dienstag erfahren», schildert Schmidt. «Ich habe letzte Woche noch seine Massageliege abgeholt und mitgenommen, weil er keinen Platz mehr hatte im Auto. Der sah noch absolut fit aus. Mein aufrichtiges Beileid an seine Familie.»

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