Formel 1: Startplatzstrafe in Imola

Bryan Schouten (Yamaha): «Ich bin Erster. Endlich!»

Von Esther Babel
Nach zwei Siegen bei der IDM Superstock 600 auf dem Lausitzring hat sich der Niederländer für das IDM-Finale in Hockenheim und den möglichen Titelgewinn erfolgreich in Stellung gebracht.

Bryan Schouten hat sich in den letzten Wochen in der IDM Superstock 600 ordentlich abgerackert. Auf dem Lausitzring belohnte er sich mit zwei Siegen und der Gesamtführung in der Meisterschaft. Damit hatte der Niederländer, der zu Beginn der Saison eine Disqualifikation und einen Sturz wegstecken musste, einen 47 Rückstand auf Chris Stange aufgeholt und vor dem IDM-Finale auf dem Hockenheimring in einen Acht-Punkte Vorsprung umgewandelt.

«Zwischendrin hatte es immer wieder getröpfelt», berichtet er am vergangenen Wochenende nach Sieg Nummer 1. «Ich steckte dann plötzlich in einer Gruppe mit den ganzen R6 Cup-Fahrern drin. Das war ehrlich gesagt ein wenig blöd. Denn die waren schon arg wild unterwegs. Dann hatte Chris mal einen Rutscher genauso wie ich. Dann habe ich es irgendwann einfach mit Gas geben probiert und der Grip war da. So konnte ich die Lücke nach vorne zu fahren. Auf der Gegengerade habe ich mir gleich zwei geschnappt. Meine Zeiten gingen dann auch wieder in Richtung 1.44.»

«Das Rennen war schwer», gibt er zu. «Es hat immer wieder getröpfelt. Und ich hatte immer wieder Rutscher. Aber es hat am Ende geklappt, ich habe die Lücke zugefahren, bin vorbei und dann weg.»

Im zweiten Rennen geriet Schouten mächtig unter Druck vom Yamaha-Gespann Thomas Gradinger und Marc Buchner. Vor allem Gradinger liess bis zum Schluss nicht locker. «Ich bin einfach nicht weggekommen», so Schouten. «Jede Runde habe ich ihn hinter mir gehört und dachte dann, Scheisse, der ist immer noch da.»

«Aber ich wusste, wo ich stärker war und wo er», meint der Niederländer, der das Rennen am Ende gewann. «Jetzt bin ich Führender in der Meisterschaft. Endlich.»

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