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Lukas Tulovic: «Will beim Finale das Beste rausholen»

Von Günther Wiesinger
Lukas Tulovic in Misano

Lukas Tulovic in Misano

MotoE-Weltcup-Pilot Lukas Tulovic (20) will trotz der Operation an der rechten Hand in Le Mans beide MotoE-Rennen fahren. Der Rennarzt hat ihn bisher nur für das erste Training für fit erklärt.

Lukas Tulovic hat beim ersten der zwei MotoE-Rennen in Misano einen Bruch des vierten Mittelhandknochens rechts erlitten. Er musste dann die Teilnahme am Moto2-EM-Lauf bei Kiefer5 Racing absagen, weil er erst vor zehn Tagen operiert werden konnte. Heute musste der Eberbacher in Le Mans zum Medical Check, denn am Samstag und Sonntag finden die zwei letzten Weltcup-Rennen der Saison stat. Heute Mittag und am Nachmittag beginnt das Weekend für Tulovic und sein Tech3-E-Racing-Team mit den zwei freien Trainings.

«Der Rennarzt hat mich jetzt vorläufig nur für das FP1 fit erklärt», schilderte Tulovic. «Nachher wird entschieden, wie es mit den Beschwerden beim Fahren aussah und ob ich für das ganze Wochenende fit bin. Aber ich bin in der Clinica Mobile in sehr guten Händen. Ich wurde am späten Nachmittag an der Hand voll durchgeknetet. Das hat echt weh getan. Jetzt habe ich noch eine Creme bekommen, die über Nacht einwirkt. Für das FP1 bekomme ich noch Schmerzmittel und einen Tapeverband. Ich hoffe, dass es dann funktioniert.»

«Meine Crew hat auch spezielle Maßnahmen ergriffen. Sie haben noch einen zweiten Gummi auseinander geschnitten und den Gasgriff dicker gemacht», schilderte der deutsche MotoE-Pilot. «So kann ich den Griff leichter greifen. Wir versuchen auch noch, die Vorderbremse auf die linke Seite zu montieren. An der MotoE-Maschine habe ich sowieso die Hinterradbremse schon links gehabt. Wenn das klappt, muss ich mit der rechten Hand nur Gas geben. Das ist war eine Umgewöhnung, aber vom Schmerz und von der Belastung her wäre die Beanspruchung sicher geringer.»

«Ich muss dem Team und Teamchef Hervé Poncharal noch einmal einen Riesendank aussprechen, weil sie mir weiter vertrauen und ich an diesem Wochenende fahren lassen. Sie geben mir die Chance, das Bestmögliche rauszuholen. Das ist ein Hammergefühl, das mir viel Kraft gibt, gerade jetzt hier in Frankreich, beim Heimrennen des Teams und beim Finale zum MotoE-Weltcup. Da wollen wir alle noch einmal zeigen, was in uns drinsteckt.»

MotoE-Stand nach 5 von 7 Rennen:

1. Ferrari, 86 Punkte. 2. Aegerter, 82. 3. Torres, 79. 4. Casadei, 71. 5. Granado, 43. 6. Canepa, 42. Ferner: 10. Tulovic, 28.

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