MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sam Lowes: «Mehr Rennen fahren und weniger reisen»

Von Johannes Orasche
Sam Lowes blickt einer Zukunft in der SBK-WM entgegen

Sam Lowes blickt einer Zukunft in der SBK-WM entgegen

Der 32-jährige Sam Lowes steht vor seiner Abschiedstournee in der Moto2-WM, ehe er das GP-Fahrerlager 2024 in Richtung seriennaher Weltmeisterschaft verlässt. Was für den Wechsel in die Superbike-WM sprach.

Nach zehn Jahren im MotoGP-Fahrerlager – einem davon in der MotoGP – wechselt Sam Lowes 2024 in die Superbike-WM. Marc VDS wird dem 32-Jährigen aus Lincoln dafür eine Ducati Panigale V4R zur Verfügung stellen. Seinen Platz im Moto2-Rennstall von Marc van der Straten übernimmt Filip Salac.

«Wenn ich noch etwas länger in der Moto2 bleiben würde, dann spüre ich, dass ich meine Karriere dort auch beenden würde. Natürlich kann ich nicht mit 35 noch immer Moto2 fahren», stellte Lowes gegenüber «MCN» mit einem Augenzwinkern fest und verrät: «Für die Chance auf eine Yamaha habe ich abgesagt, das war eine Frage des Zeitlimits.»

Der Zwillingsbruder von Kawasaki-Superbike-Werkspilot Alex Lowes grübelt: «Bautista ist jetzt 38. Ich denke, ich kann noch weitere vier oder fünf Jahre aus meiner Karriere herausholen. In der MotoGP gab es keine offenen Türen und auch keine möglichen Optionen. Daher war es normal, dass ich in die Superbike-WM geschaut habe – ich will gewinnen.»

Lowes, der den Jerez-GP dominierte und total zehn Moto2-Siege auf seinem Konto hat, trainiert in der Off-Season oft auf einer Yamaha R1, er kennt also das Gefühl auf einem Serienmotorrad mit 1000ccm. «Dazu habe ich einen Bruder, der mein bester Kumpel ist. Wir sprechen jeden Tag. Ich kenne die Lage in der Superbike-WM ganz genau und weiß genug über die Serie», ergänzte Lowes, selbst Supersport-Weltmeister von 2013.

«Wir können jetzt gemeinsam reisen», blickte Lowes in die Zukunft und ergänzte: «Nach meiner Verletzungsserie habe ich realisiert, wie sehr ich das alles liebe. Jetzt reise ich mehr und fahre weniger Rennen – zukünftig fahre ich mehr Rennen und reise weniger.»

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