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Tom Lüthi: «Ich will mich in Ruhe ausschlafen»

Von Oliver Feldtweg
Tom Lüthi mit seinem Interwetten-Teamkollegen Philipp Öttl

Tom Lüthi mit seinem Interwetten-Teamkollegen Philipp Öttl

Der Schweizer Tom Lüthi will rechtzeitig informiert werden, wenn das Samstag-Training ebenfalls ausfällt. Er will nicht unnötig zu früh aus den Federn kriechen.

Tom Lüthi saß am ersten Tag des Grand Prix von Japan nicht auf seiner Suter MMX2, sondern in der Box und im Büro-Container seines Interwetten Paddock-Teams. Denn sämtliche Freitag-Trainings wurden abgesagt. Grund war dichter Nebel über den Hügeln des zwei Autostunden nördlich von Tokyo gelegenen Twin Ring Motegi.

Auf der Rennstrecke selbst hätte die Sicht zwar ausgereicht, auch der zeitweise kräftige Regen wäre kein Problem gewesen. Doch der Rettungshelikopter, der normalerweise frühmorgens aus der nächstgrößeren Stadt Mito an den Twin Ring anfliegt, um im Notfall eine schnelle ärztliche Versorgung im Dokkyo Medical University Hospital zu gewährleisten, konnte dort wegen mangelnder Sicht nicht abheben.

Da sich der Nebel im Tagesverlauf nicht lichtete, wurde das Freitagstraining komplett gestrichen. Für den Samstag sind starke Regenfälle angesagt. Falls auch am zweiten Tag nicht trainiert werden kann, plant der Veranstalter, Qualifikation und Rennen in einem Tag zusammenzufassen. Spätestens am Sonntag soll das Wetter wieder freundlicher werden.

«Dieser Tag war heute langweilig für uns alle», seufzte Tom Lüthi. «Doch wenn ohne Rettungshubschrauber nicht trainiert wird, ist das besser, als unverantwortliche Risiken einzugehen, denn das Streckenspital hier auf dem Twin Ring ist für schwere Notfälle nur unzureichend ausgerüstet. Es ist durchaus möglich, dass wir auch morgen zunächst nicht fahren können. In diesem Fall wäre es aber schön, rechtzeitig Bescheid zu bekommen – dann möchte ich nämlich in Ruhe ausschlafen!»

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