MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Drama um Kenny Noyes: Crash, Schädelbruch, Koma

Von Kay Hettich
Kenny Noyes 2014 bei seinem letzten Einsatz in der Moto2

Kenny Noyes 2014 bei seinem letzten Einsatz in der Moto2

2014 bestritt Kenny Noyes in Aragón sein letztes Rennen in der Moto2-WM. Auf der spanischen Rennstrecke stürzte der US-Amerikaner am vergangenen Sonntag schwer – er liegt im Koma.

Kenny Noyes war 2010 und 2011 Stammfahrer der Moto2, er glänzte 2010 sogar mit einer Pole-Position auf der Promo-Harris, die meiste Zeit fuhr der heute 36-Jährige aber in der Spanischen Meisterschaft CEV. Auch als Supermoto- und Dirt-Track-Fahrer machte Noyes immer wieder gute Figur.

2012 und 2013 gab er Gastspiele in der Supersport-WM, 2014 ersetzte der in Barcelona geborene Sohn von Motorsportjournalist des Amerikaners Dennis Noyes beim Moto2-Meeting in Aragón den verletzten Tetsuta Nagashima, er sah jedoch im Rennen die Zielflagge nicht.

Soweit kam Noyes am vergangenen Sonntag nicht. Bei einem tragischen Sturz im Warm-up der Spanischen Superbike Serie CEV im MotorLand Aragón, wo er auch als Instruktor arbeitet, stürzte der Kawasaki-Pilot schwer. Noyes krachte in die Streckenbegrenzung und wurde von seinem Motorrad getroffen. Mit einem Schädelbruch, Blutgerinnsel im Gehirn sowie Verletzungen an Gesicht und Lunge wurde Noyes ins Krankenhaus nach Saragossa geflogen, wo er sofort in ein künstliches Koma versetzt wurde.

Trotz der schweren Verletzungen sprach Vater Dennis an Tag 2 nach dem Sturz von positiven Prognosen. «Die Ärzte sind optimistisch. Wir hoffen auf eine vollständige Genesung», sagte Dennis Noyes.

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