MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Silverstone, FP1: Jonas Folger Dritter, Zarco vorne

Von Sharleena Wirsing
Johann Zarco verdrängte Speed Up-Pilot Sam Lowes in den letzten Sekunden des ersten Moto2-Trainings in Silverstone von Platz 1. Jonas Folger schnappte sich Platz 3.

Die Moto2-Piloten gingen am Freitag in Silverstone nach der Moto3- und MotoGP-Klasse erstmals auf die Strecke, deren Grip sich so immer weiter verbessert hatte. WM-Leader Johann Zarco, der ganze 79 Punkte Vorsprung auf Tito Rabat hat, setzte sich früh an die Spitze vor Takaaki Nakagami, Alex Rins und Mika Kallio.

Der WM-Achte Franco Morbidelli, der Teil der VR46 Riders Academy von Valentino Rossi ist, kann nicht am Silverstone-GP teilnehmen. Er brach sich beim Motocross-Training nach dem Brünn-GP das rechte Schien- und Wadenbein. Morbidelli wurde operiert und hat bereits mit der Physiotherapie begonnen. Ab dem Grand Prix in Silverstone wird er vom 19-jährigen Federico Caricasulo ersetzt, der 2014 die Italienische Supersport-Meisterschaft gewann. Morbidelli soll 2016 Tito Rabat im Marc VDS-Team ersetzen.

20 Minuten vor Schluss hatte sich Zarco wieder an Takaaki Nakagami vorbei auf Platz 1 geschoben. Auf Platz 3 folgte Sam Lowes auf der Speed Up vor Alex Rins und Tom Lüthi. Kurz darauf katapultierte sich Alex Rins mit 2:08,993 min an die Spitze.

Zunächst verwies Johann Zarco Rins auf Platz 2, doch sechs Minuten vor Schluss legte dann Lowes die neue Bestzeit vor. Die Top-5: Lowes, Zarco, Rins, Nakagami und Rabat. Drei Minuten später schob sich Sandro Cortese, der 2016 Teamkollege von Jonas Folger im Intact-Team ist, auf Platz 4.

In den letzten Sekunden verdrängte WM-Leader Johann Zarco Speed Up-Pilot Sam Lowes von Platz 1 und distanzierte ihn um 0,016 sec. Zarcos Bestzeit lag bei 2:08,461 min. Zum Vergleich: 2014 reichte eine Zeit von 2:07,094 min für die Pole-Position.

Jonas Folger aus dem AGR-Team reihte sich mit 0,459 sec Rückstand auf Platz 3 ein. Dahinter folgten Tito Rabat, Lorenzo Baldassarri, Alex Rins und Sandro Cortese.

Die Schweizer Tom Lüthi, Dominique Aegerter und Randy Krummenacher belegten die Plätze 10, 12 und 13. Tech3-Pilot Marcel Schrötter lag auf dem 21. Rang.

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