MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Martin: «Stamme aus bescheidenen Verhältnissen»

Von Sharleena Wirsing
Moto3-WM-Leader Jorge Martin

Moto3-WM-Leader Jorge Martin

Moto3-WM-Leader Jorge Martin sprach mit SPEEDWEEK.com über die Anfänge seiner Laufbahn als Rennfahrer und warum der Red Bull Rookies Cup seine Karriere rettete.

Nach neun von 19 Saisonrennen liegt Jorge Martin, der 2018 bereits fünf Siege feierte, sieben Punkte vor KTM-Pilot Marco Bezzecchi aus dem deutschen Prüstel-Team. Honda-Ass Aron Canet liegt bereits 38 Punkte hinter dem Spanier aus dem Gresini-Team. Der 20-jährige Martin, der 2015 in die Weltmeisterschaft kam, feierte erst in Valencia 2017 seinen ersten GP-Sieg.

2014 holte Martin den Gesamtsieg im Red Bull Rookies Cup vor Joan Mir und Stefano Manzi. «Für mich ist das die beste Nachwuchsserie, denn nur dort musst du kein Geld mitbringen. Sonst ist es schwierig in unserem Sport. Ich stamme aus bescheidenen Verhältnissen. Meine Familie hatte nicht genug Geld für diesen Sport. Ohne den Red Bull Rookies Cup wäre es unmöglich gewesen, meine Karriere fortzusetzen. Zudem schaffte es Zarco, der auch den Rookies Cup gewann, bis an die Spitze der MotoGP-Klasse. Das motiviert mich. Der Red Bull Rookies Cup ist sicher eine der besten Serien, um sich auf die Weltmeisterschaft vorzubereiten.»

«Mein Vater suchte damals nach einer Möglichkeit, wie ich meine Karriere fortsetzen kann. Der Red Bull Rookies Cup war meine letzte Chance. Sie wählten mich 2011 für die Saison 2012 aus. Das war einer der besten Momente meines Lebens. Es war eine großartige Zeit», betonte Martin. «Rennen fahre ich seit meinem sechsten Lebensjahr. Erst Pocketbikes, dann 50 ccm und dann ging es weiter bis zum Rookies Cup und der WM.»

Was war der beste Rat, den du je erhalten hast? «Ruhig zu bleiben.» Jeder Fahrer gibt dieselbe Antwort auf diese Frage. «Wirklich? Ich bin aber wirklich sehr impulsiv. Im letzten Jahr dachte ich deshalb nicht genug nach, stürzte oft und zog mir einen Beinbruch zu. Nun bleibe ich ruhig, entspanne mich und denke über das Bike nach. Das ist entscheidend für Siege.»

Wo siehst du dich selbst in fünf Jahren? «Hoffentlich in der MotoGP-Klasse», lachte Martin. «Mein Traum wäre es, dort einen Titel zu holen. Ich werde mein Bestes tun und befinde mich im Moment auf einem sehr guten Weg. Wenn ich so weitermache, ist das möglich.»

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