MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Moto3-Sensation: Jakob Rosenthaler fährt WM-Auftakt

Von Thomas Kuttruf
Neben Moto3-Fixstarter Noah Dettwiler aus der Schweiz wird nun auch ein Rennfahrer aus Österreich beim Saisonauftakt in Thailand am Start stehen. GP-Legende Jorge Martinez bietet Jakob Rosenthaler auf.

Während des ersten offiziellen Moto3-Tests in Portimao und knapp drei Wochen vor dem WM-Start in Thailand hat das spanische Aspar-Team den Österreicher Jakob Rosenthaler als Moto3-Pilot für die ersten beiden Grand Prix der Saison 2025 bestätigt.

Die Weltmeistermannschaft von Jorge Martinez tritt 2025 mit einer komplett neuen Stammbelegschaft in der kleinsten WM-Klasse an. Neben Moto2-Rückkehrer Dennis Foggia – der Italiener ist auf den WM-Titel angesetzt – wird der ehemalige Red-Bull-Rookie und Junior-GP-Pilot Maximo Quiles eine CFMOTO einsetzen. Doch Quiles erreicht erst am 19. März und damit nach dem Argentinien-GP das Mindestalter von 17 Jahren.

Teamchef Jorge Martinez hat sich nun entschlossen, seiner Neuverpflichtung für die Junioren-Weltmeisterschaft zwei Chancen auf dem WM-Parkett zu geben. Fremd ist Jakob Rosenthaler das GP-Fahrerlager allerdings nicht. Der Linzer, 2024 noch in Diensten der deutschen Intact-GP-Mannschaft, durfte unter der Regie von Peter Öttl bereits mit einer Wildcard beim Österreich-GP 2024 antreten. Der 18-Jährige schlug sich bei seinem WM-Debüt mehr als anständig. Nach einem fehlerfreien GP-Wochenende erreichte Rosenthaler den Zielstrich auf Rang 22 und ließ dabei fünf Stammpiloten hinter sich.

Als Ende des vergangenen Jahres klar wurde, dass Intact-GP – nach dem Wegfall von Husqvarna – die Juniorenstruktur nicht aufrechterhalten kann, holte Jorge Martinez den Österreicher für 2025 in den spanischen Nachwuchskader.

Für Jakob Rosenthaler bedeutet die Nominierung eine Doppelchance, sich für weitere Aufgaben in der Moto3-WM zu empfehlen. Profitieren dürfte der Blondschopf aus Oberösterreich auch vom ausgebufften Interims-Teamkollegen Dennis Foggia. Vor der Abreise nach Asien und Südamerika sollen die Moto3-Tests in Portimao und Jerez als bestmögliche Vorbereitung auf den WM-Auftakt dienen.

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