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Paolo Ciabatti (Ducati): «Folger im Auge behalten»

Von Frank Aday
Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti betont, dass Jorge Lorenzo noch mehr in der Hinterhand hat, aber ihm ist klar, dass die Konkurrenz sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht.

«Jorge ist ein Fahrer, der sehr methodisch vorgeht. Alles muss richtig sein, bevor er ans Maximum pusht. Er hat noch nicht sein volles Potenzial mit der Ducati ausgeschöpft. Er hält noch etwas zurück», betonte Ducati-Sportdirektor Paolo Ciabatti kürzlich. Jorge Lorenzo beendete den Australien-Test mit 0,793 sec Rückstand auf Yamaha-Pilot Viñales.

Ciabatti ist jedoch bewusst, dass die Konkurrenz sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruht. «Ich sehe, dass die Weltmeisterschaft immer härter umkämpft ist. Viñales hat bestätigt, was alle über ihn sagten. Vielleicht hat er sogar ein paar Leute mit seinem Speed und seiner Konstanz überrascht. Márquez ist hingegen für niemanden eine Überraschung. Zudem müssen wir noch die üblichen Verdächtigen wie Rossi, Pedrosa und Iannone sowie Außenseiter wie Folger im Auge behalten.»

«Unser Ziel hat sich aber nicht verändert», versichert der Italiener gegenüber «GPone». «Wir wollen konstant an der Spitze mitmischen. Die Saison starten wir nicht als Favoriten, aber wir wollen versuchen, um den Titel zu kämpfen. 2017 hat das aber noch nicht Priorität.»

Lorenzo beklagte bereits Nachteile durch das Verbot der außenliegenden Winglets. «Was wir erwartet haben, ist auch eingetreten. Wir haben bei dieser Entwicklung den meisten Einsatz gebracht und waren von ihren Vorzügen überzeugt. Uns überrascht nicht, dass unser Bike ohne sie andere Charakteristika aufweist. Es gibt gewisse Probleme. Wir arbeiten an den innenliegenden Komponenten, aber sie können die Wings nicht völlig ersetzen.»

Auf der Rennstrecke von Katar waren Lorenzo und auch Ducati in der Vergangenheit sehr erfolgreich. Erhöht das den Druck beim Saisonauftakt? «Im Gegenteil, so ist es besser. Wir wissen, dass unser Bike in Katar stark ist, Dovi wurde dort schon zweimal Zweiter, Jorge hat dort im letzten Jahr gewonnen. Alle erwarten, dass wir um den Sieg kämpfen. Das ist klar. Das Wichtigste wird aber sein, es auf das Podest zu schaffen und Punkte zu sammeln», versichert Ciabatti.

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