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Bradley Smith: «Über Platz 6 glücklicher? Nein!»

Von Frank Aday
Bradley Smith vor seinem KTM-Teamkollegen Pol Espargaró

Bradley Smith vor seinem KTM-Teamkollegen Pol Espargaró

In der Saison 2017 sammelte KTM-Werkspilot Bradley Smith erst einen Punkt und liegt auf WM-Rang 22. Nun erklärte der Brite, warum er trotzdem glücklicher ist als mit dem sechsten Gesamtrang 2015.

«Um einen einzelnen WM-Punkt zu kämpfen, mag etwas sein, an das ich nicht gewohnt bin, aber ich liebe diese Herausforderung in einem neuen MotoGP-Team», versichert Red Bull KTM-Werkspilot Bradley Smith in seinem Blog. «Ich war 2015 Sechster der MotoGP-WM und stand auf dem Podest, aber ich erhalte durch das, was ich in dieser Saison mache, mehr Erfüllung und Zufriedenheit. Sobald ich etwas erreicht habe, hake ich es auf meiner Wunschliste ab und will dann weiterkommen. Will ich der Platz-6-Typ sein oder weiterkommen? Natürlich würde ich mich eine Zeit lang großartig fühlen, aber ich suche immer nach neuen Abenteuern.»

Nach WM-Rang 6 im Jahr 2015 erreichte Smith 2016 durch Schwierigkeiten mit den neuen Michelin-Reifen und eine schwere Knieverletzung nur den 17. Gesamtrang. «Dieses Projekt ist, was ich nun machen wollte. Ich wollte von Anfang an in das Projekt eingebunden sein, die neue MotoGP-Maschine von KTM zu entwickeln. Ich wollte nicht nur mein fahrerisches Können, sondern auch meine technischen Fähigkeiten auf die Probe stellen», erklärte der 26-Jährige aus Oxford.

Smith ist bewusst, dass vor KTM noch ein weiter Weg liegt. In Austin musste sich Smith im Rennen sogar dem zuvor gestürzten Álvaro Bautista auf der Ducati geschlagen geben. «Derzeit erhalten wir unsere Zufriedenheit durch kleine Dinge wie die Qualifying-Runde in Austin durch die ich vor Bautista lag. Und natürlich der Kampf gegen Barberá und Rabat sowie der erste Punkt in Argentinien. Nichts ist negativ, denn diese Saison ist dazu gedacht, Informationen zu sammeln und Fortschritte zu machen. Wäre ich glücklicher gewesen, in Texas Platz 6 zu erreichen? Wahrscheinlich nicht. Natürlich bin ich am Ende des Tages ein Rennfahrer, der um Podestplätze und Siege kämpfen will, aber wenn das nicht geht, dann ist es besser, um Punkte zu kämpfen und auf und neben der Strecke Fortschritte zu machen. Jeder bei KTM will an die Spitze. Das ist inspirierend. Aber wir wissen, dass das Zeit braucht.»

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