MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jonas Folger: «Kann es nie allen recht machen»

Von Sharleena Wirsing
Jonas Folger ist Deutschlands neuer Hoffnungsträger in der MotoGP-Klasse. Der Rookie zeigte bisher starke Leistungen, trotzdem sparen manche Fans nicht mit Kritik.

In seinen ersten vier MotoGP-Rennen landete Jonas Folger dreimal unter den Top-10 und belegt den achten WM-Rang vor dem fünffachen Weltmeister Jorge Lorenzo. In Argentinien konnte er sogar mit Platz 6 glänzen. Zudem blieb er in den Rennen sturzfrei. Trotzdem sieht sich Folger nicht nur mit Lob, sondern auch mit Kritik von MotoGP-Fans konfrontiert.

Noch bevor Folger zum ersten Mal auf der Tech3-Yamaha saß, sprach der ehemalige MotoGP-Pilot Stefan Bradl diese Problematik an. «Der Wechsel in diese Klasse braucht Zeit, das ist das Wichtigste», erklärte Bradl damals gegenüber SPEEDWEEK.com und warnte: «Aber ganz ehrlich gesagt: Bei den deutschen Fans und generell in Deutschland bekommst du keine Zeit. Also muss er liefern, sonst ist er bald wieder weg. Das ist einfach so.»

Die deutschen Fans sind zum Großteil von Folgers starken Leistungen bei seinen ersten vier MotoGP-Rennen begeistert, doch einigen Beobachtern sind diese Leistungen nicht genug. «Naja, allen kann man nie recht machen», ist Jonas Folger bewusst. «Darum geht es aber auch gar nicht. Ich mache das für mich, ich muss glücklich sein. Was die anderen denken, geht da rein und dort wieder raus.»

«Ich freue mich über die Leute, die mich unterstützen und gut finden, was ich mache und meine Leistung, die ich im Moment zeige. Das freut mich wirklich», versichert Folger. «Das ist eine sehr wichtige Unterstützung. Wenn es am Wochenende gut läuft, ist auch das Interesse der Medien im Vergleich zur Moto2 sehr groß.»

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