MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Johann Zarco: «Weniger anfällig für Ausreden»

Von Sharleena Wirsing
Warum ging Johann Zarco das Risiko ein, nach seinem Moto2-Titelgewinn 2015 noch ein weiteres Jahr in der mittleren Klasse zu verbringen? Der Franzose nannte nun die Gründe.

Führungsrunden, drei Top-5-Eregebnisse und WM-Rang 6. So sieht die beeindruckende Bilanz von MotoGP-Rookie Johann Zarco nach vier Saisonrennen 2017 aus. In Jerez scheiterte der Tech3-Yamaha-Pilot um drei Sekunden an seinem ersten Podestplatz in der Königsklasse. Zarco durfte sich bereits über großes Lob von Rossi, Márquez und Lorenzo freuen. Der Franzose selbst führt seinen derzeitigen Erfolg auf seine intensive Arbeit in den letzten Jahren zurück.

Du hast nach deinem ersten Moto2-Titel noch ein weiteres Jahr in der mittleren Klasse absolviert. Inwiefern macht sich das nun nach dem MotoGP-Aufstieg bemerkbar? «Dabei geht es um Herangehensweise an das gesamte Wochenende. Nach einem Moto2-Titel, musst du deine Leistungen auch im Hinblick auf die nächste Saison beurteilen. Das bedeutet: Es gab für mich keine Ausreden.»

«Du musst deine gesamte Energie einsetzen, so viel riskieren wie möglich und dann einen Schritt zurücktreten, alles mit etwas Distanz betrachten und analysieren. Wenn ich das nicht getan hätte, dann wäre ich jetzt anfälliger dafür, in der MotoGP-Klasse nach Ausreden zu suchen: Es ist ein neues Team, ein neues Bike und so weiter. Doch so behalte ich dieselbe Herangehensweise. Ich pushe mich mehr und erhalte so bessere Resultate.»

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