MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Cal Crutchlow (Honda/4.): «Das war ein Drama»

Von Rudi Hagen
Cal Crutchlow ist auf der Suche nach Grip

Cal Crutchlow ist auf der Suche nach Grip

Vorjahressieger Cal Crutchlow fuhr mit der LCR Honda am Ende des FP2 auf Phillip Island die viertbeste Zeit. Der Brite will am Samstag die Softversion des Hinterreifens fahren.

Hinter den beiden Spaniern Aleix Espargaró (Aprilia) und Marc Márquez (Honda) sowie dem Italiener Andrea Dovizioso (Ducati) kam Cal Crutchlow auf die viertbeste Zeit im zweiten freien Training des Australien-GP. Der 31-jährige Brite, der im Vorjahr an gleicher Stelle das Rennen der MotoGP gewonnen hatte, war im Anschluss aber nicht ganz zufrieden mit seiner Vorstellung.

«Irgendwie war das heute ein Drama für mich», sagte der LCR Honda Pilot, «ich war in den Tests so stark, aber mein Hinterreifen war heute im Gegensatz dazu so unterschiedlich. Das Bike haben wir nicht verändert, aber der Reifen hat sich anders gezeigt. In der zweiten Session haben wir am Ende noch mal gewechselt, es lief da besser, aber ich kann noch schneller sein, das weiß ich. Auf jeden Fall habe ich die Pace, aber das wird im Rennen schwieriger für mich als im letzten Jahr. Es wird ein großer Kampf werden.»

Angesichts der zu erwartenden kühleren Temperaturen am Wochenende wird die Reifenwahl wieder mitentscheidend sein für Erfolg oder Misserfolg. Crutchlow: «Du musst am Hinterreifen ein gutes Gefühl haben um hier bestehen zu können. Es ist ein großer Unterschied zwischen Medium und Soft. Das Spinning war bei dem ersten heute viel höher. Vorne werden wir wohl die härtere Version fahren, es kommt auf das Wetter an.»

Zum Ende des zweiten freien Trainings wäre es fast zu einer Kollision auf der Pit Lane zwischen Crutchlow und Marc Márquez gekommen, aber der Brite nahm es mit Humor: «Ich habe nicht mit ihm geschimpft, ich habe ihn nur angelacht.»

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