MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jack Miller (Honda/5.): Von HRC zu früh entlassen?

Von Günther Wiesinger
Jack Miller auf dem Weg zum 5. Quali-Platz

Jack Miller auf dem Weg zum 5. Quali-Platz

Bester Startplatz in der MotoGP-Klasse für den Assen-Regen-Sieger von 2016: Jack Miller (Marc VDS-Honda) trumpfte beim Heim-GP im Q2 groß auf.

Beim «Michelin Australian Motorcycle Grand Prix» gelanz Jack Miller ein Befreiungsschlag: Fünfter Startplatz, nachdem er schon am Freitag für Furore gesorgt hatte – drei Wochen nach dem Schienbeinbruch, den er sich in Andorra beim Trialfahren in Gesellschaft von Maverick Viñales zugezogen hat.

Unglaublich, vor drei Wochen lag der Auzttralier noch unter Vollnarkose auf dem Operationstisch, jetzt startet er beim heim-GP aus der zweiten Reihe.

«Ja, das hört sich ziemlich gut an. Ich bin happy mit meinem Zustand», sagte der extra-coole Marc-VDS-Honda-Pilot recht emotionslos. «Ich bin zufrieden mit mir und meinem Feeling mit dem Motorrad. Ich hätte gern noch ein bisschen mehr herausgeholt, aber ich darf mich angesichts der Umstände über den fünften Startplatz nicht beklagen. Das war ein guter Start ins Wochenende für uns.»

«Jetzt werde ich mich bemühen, einen etwas bessrer Start als im letzten Jahr zu machen, damals bin ich auf Platz 10 gelandet. Am Donnerstag habe ich dir gesagt, ein Top-5-Platz hier wäre wirklich, wirklich gut. Mein Rennrhythmus ist besser hier als im Vorjahr. Ich werde also meinen Anker beim Fahrer vor mir werfen und mich an der Gruppe vor mir anhängen. Dann werde ich mich bemühen, an den Vorderleuten so lang wie möglich dranzubleiben. Vielleicht kann sie mich von der nächsten Gruppe hinter mir wegziehen und abkoppeln. Ich bin happy mit der Performance des Motorrads und mit dem Zustand meines lädierten Schienbeins. Insgesamt war das ein guter Tag.»

Bei HRC wird man sich jetzt die Frage stellen, ob man bei Jack Miller, der direkt von der Moto3 in die MotoGP befördert wurde, genug Geduld gehabt hat.

Nach der dritten Saison als HRC-Schützling scheiterte die weitere Zusammenarbeit nicht zuletzt daran, dass er für 2018 seinen Cheftechniker Ramón Aurín an LCR und Nakagami abgeben musste.

2018 wird der begabte Miller bekanntlich neben Petrucci bei Pramac-Ducati eine 2017-Desmosedici steuern.

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