Formel 1: Reaktion auf Sabotage-Vorwurf

Johann Zarco: «Podest oder sogar Sieg sind möglich»

Von Jordi Gutiérrez
Johann Zarco

Johann Zarco

Tech3-Yamaha-Pilot Johann Zarco musste in Mugello eine Enttäuschung hinnehmen. Diese ist mittlerweile verdaut, wie der Franzose vor dem siebten WM-Wochenende auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya beteuert.

In Mugello tat sich Johann Zarco schwer: Der Tech3-Yamaha-Pilot startete von Position 9 und kam 17,6 sec hinter Sieger Jorge Lorenzo als Zehnter ins Ziel. Damit sicherte er sich sechs frische WM-Punkte. Dennoch hatte er zunächst Mühe, seine Situation zu akzeptieren, wie er vor dem Start des Barcelona-Wochenendes einräumt.

«Ich weiss immer noch nicht so richtig, was falsch gelaufen ist und ich will auch meine Jungs nicht die ganze Zeit damit nerven», erklärt der Franzose. «Ich muss meine Lektion lernen und verstehen, dass es nicht immer nach Wunsch laufen kann. Wenn das gute Feeling nicht gleich da ist, muss ich das akzeptieren. Damit tat ich mich in Mugello schwer. Natürlich müssen wir pushen, aber es bringt nichts, wenn ich wütend bin, denn das macht keinen Unterschied. Deshalb ist es besser, ich verschwende meine Energie nicht darauf.»

Deshalb sei er auch mit einem Lächeln angereist, erzählt der 32-Jährige, der im nächsten Jahr auf KTM um WM-Punkte kämpfen wird. «Ich bin entspannter, denn ich weiss besser, wozu ich und das Bike in der Lage sind», beteuert er, und fügt selbstbewusst an: «Wenn alles zusammenkommt, können wir ans Podest oder sogar den Sieg denken. Und das wünsche ich mir derzeit.»

Die Zuversicht ergibt sich auch durch den neuen Asphalt, den Zarco bereits bei den Testfahrten ausprobieren konnte. «Wir haben auf dieser Piste eine sehr gute Basis für das Bike, und zwar bei den unterschiedlichsten Bedingungen. Wahrscheinlich können wir uns hier besser an die Situation anpassen als in Mugello. Der neue Asphalt ist super gemacht, und die letzten beiden Kurven sind nun besser, denn wir haben dort die Möglichkeit, uns körperlich etwas zu entspannen, auch wenn wir natürlich fokussiert bleiben müssen.»

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