MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Márquez und Lorenzo: Positive Vorzeichen für Assen-GP

Von Nora Lantschner
Das Repsol-Honda-Duo gibt sich vor dem Assen-GP zuversichtlich. Der MotoGP-WM-Leader Marc Márquez hat allen Grund dazu, aber auch Jorge Lorenzo erkannte im Catalunya-GP ermutigende Aspekte.

Nach seinem souveränen Heimsieg in Barcelona kommt Marc Márquez mit einem Polster von 37 Punkten nach Assen, wo er im Vorjahr ebenfalls gewann. Bemerkenswert: Seit 2010 landete der 26-jährige Spanier in den Niederlanden immer in den Top-3.

«Ich freue mich darauf, wieder in Assen zu fahren, weil wir dort in der Vergangenheit einige gute Kämpfe hatten und den Fans eine großartige Show geboten haben», meinte der Repsol-Honda-Star. «Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag ein großartiges Rennen haben werden. Das Wetter schaut auch gut aus, also bin ich zuversichtlich, dass wir ein starkes Wochenende erleben können.»

Auf dem TT Circuit von Assen wurde seit 1949 jedes Jahr ein Grand Prix der Motorrad-WM ausgerichtet. Der legendäre Rundkurs stellt die Fahrer mit seinen sechs Links- und zwölf Rechtskurven vor eine besondere Herausforderung. «Assen ist eine Strecke, wo du sehr präzise sein musst. Es ist schwierig, dort konstant zu sein. Bei den schnellen Richtungswechseln stark zu sein ist sehr wichtig, um in Assen gut zu sein», ergänzte der fünffache MotoGP-Champion im Hinblick auf das achte Kräftemessen des Jahres.

Sein Teamkollege Jorge Lorenzo will seinen folgenschweren Fehler in Montmeló schnell vergessen machen, als nicht nur sein Rennen bereits in der zweiten Runde zu Ende war. Insgesamt bewertete der Mallorquiner den Catalunya-GP aber als positiv.

«Wir kommen nach dem konstantesten Wochenende des Jahres nach Assen. Das Endergebnis war nicht das, was wir wollten, aber das ganze Wochenende über konnten wir konkurrenzfähig sein und das Motorrad weiter verbessern. Das ist das, was wir an diesem Wochenende wiederholen wollen», erklärte der Honda-Neuzugang, der in WM-Wertung vor dem Assen-GP nur Rang 15 belegt. «Wenn wir mit dem Repsol Honda Team auf diesem Weg weiterarbeiten, können wir wieder den Speed wie in Barcelona zeigen.»

Übrigens: Honda feiert in Assen 60 Jahre Motorradrennsport: 1959 stand der japanische Hersteller auf der Isle of Man erstmals am Start. Aus diesem Anlass werden das Wochenende über historische Motorräder ausgestellt und erfolgreiche Fahrer – darunter Freddie Spencer, Mick Doohan und Marc Márquez – feiern das Jubiläum bei einer eigens einberufenen Pressekonferenz am Freitag.

Der WM-Stand nach 7 von 19 Rennen: 1. Márquez 140. 2. Dovizioso 103. 3. Rins 101. 4. Petrucci 98. 5. Rossi 72. 6. Miller 53. 7. Quartararo 51. 8. Nakagami 48. 9. Pol Espargaró 47. 10. Crutchlow 42. 11. Viñales 40. 12. Morbidelli 34. 13. Aleix Espargaró 27. 14. Mir 22. 15. Lorenzo 19.

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