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Alex Márquez (Honda): «Kalender nicht realistisch»

Von Maximilian Wendl
Alex Márquez hatte bei den Tests noch Anpassungsprobleme

Alex Márquez hatte bei den Tests noch Anpassungsprobleme

MotoGP-Rookie Alex Márquez glaubt, dass Honda die Lösungen für die Probleme bei den Tests erkannt hat. Mit Blick auf sein Debüt verbreitet der Spanier im Moment wenig Optimismus.

Sein Debüt in der MotoGP-Klasse hat sich Alex Márquez, der jüngere Bruder des Weltmeisters Marc, wohl ganz anders vorgestellt. Zum einen hatte der Neuzugang des Repsol-Honda-Teams bereits bei den Tests Anpassungsprobleme, zum anderen verschiebt das Corona-Virus und die damit verbundene Zwangspause seinen Einstieg ins Renngeschehen auf unbestimmte Zeit.

Bezogen auf die Testtage in Malaysia und Katar hat der Königsklassen-Rookie die Defizite seines neuen Gefährts aufgedeckt. Ein Anhaltspunkt war der Wechsel der Verkleidung bei Marc Márquez, der am letzten Testtag in Katar das Chassis der Vorjahres-Honda ausprobierte und damit einen «großen Schritt» nach vorne machte, erkannte Alex Márquez im Gespräch mit «SkySport.it».

Der Champion selbst tappte unmittelbar nach den «seltsamen Unfällen» in Katar und Malaysia lange im Dunkeln. «Inzwischen haben wir das Problem verstanden», sagte Marc Márquez. Dabei fühlt er sich an die Vorjahre erinnert, als Honda häufig auch erst am letzten Testtag auf den richtigen Weg zurückfand.

Alex Márquez führt weiter aus: «Wir haben im vergangenen Jahr sowohl in Valencia als auch in Jerez gute Tests absolviert, aber in Malaysia hat etwas mit der Aerodynamik nicht gestimmt. Das Gefühl hat sich in Katar bestätigt, wo Marc die Lösung am letzten Tag gefunden hat.»

Ob das Problem mit dieser Erkenntnis wirklich gelöst ist, lässt sich aktuell noch nicht sagen. Noch lassen es die Restriktionen der Länder nicht zu, sich wieder auf das Motorrad zu schwingen. Alex Márquez sagt: «Die Tests waren nicht einfach. Ich kann es kaum erwarten, bald wiederzukommen und mich bei Honda einzuleben.»

Optimismus versprüht Alex Márquez aber nicht, wenn er an den Kalender denkt: «Er ist meiner Meinung nach nicht sehr realistisch. Es wird keine gewöhnliche Saison. Wenn wir im August starten sollten, dann können wir 10 bis 15 Rennen fahren. Die werden aber sicherlich ohne Zuschauer stattfinden. Das Wichtigste ist, dass die Leute vorerst daheim bleiben.» Bei den Fahrern sei es hingegen wichtig, körperlich zu 100 Prozent fit zu bleiben, «weil wir nicht wissen, wann wir loslegen können».

Als Neuling stimmt ihn die Situation nachdenklich: «Es ist nicht einfach, so lange stillzustehen, aber wir müssen ruhig bleiben und wollen wettbewerbsfähig sein. Die Situation ist für alle gleich.»

Vielleicht haben die Motorrad-Fahrer Glück und können schon Ende Juli in Spielberg starten. Das ist der Wunsch von Carmelo Ezpeleta, dem Chef der Vermarktungsgesellschaft Dorna.

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