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Aleix Espargaró (Aprilia/4.): Völlig neue Geschichte

Von Maximilian Wendl
Aleix Espargaró startet aus der zweiten Reihe

Aleix Espargaró startet aus der zweiten Reihe

Aleix Espargaró startet in Brünn von Platz 4. Damit kann der spanische Aprilia-Fahrer ganz gut leben. Er sieht große Fortschritte und hat für den Rennsonntag klare Ziele gesetzt...

Dass sich Aleix Espargaró im tschechischen Brünn wohler fühlt, unterstreicht nicht nur die Platzierung in der Qualifikation. Der spanische Aprilia-Pilot wirkt auch gelöster. In das Rennen wird er von Platz 4 aus starten. «Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht. Ich kann es kaum abwarten, dass Rennen morgen anzugehen», sprudelt es aus ihm heraus.

Nach den beiden Ausfällen in Jerez hat der Frontmann von Aprilia nicht nur keine Punkte auf der Habenseite, sondern liegt auch noch hinter seinem Teamkollegen Bradley Smith. Der Große Preis von Tschechien könnte aber die Kehrtwende einleiten. «Ich bin enttäuscht, wie es bislang lief. Aber hier fühlt sich die Balance so gut an, wie bei den Tests vor der Saison in Malaysia und Katar», findet Espargaró. Damals lag er regelmäßig in den Top Ten.  

«Hier ist es eine völlig neue Geschichte. Wir müssen die guten Punkte weiter fördern. Die Geschwindigkeit haben wir schon gesteigert», sagt Espargaró, der seinen Stallrivalen um 1,4 sec distanzierte.

Mit seinem Fahrstil treibt Espargaró die RS-GP20 an ihre Grenzen. In Jerez trieb er die Maschine sogar darüber und bekam die Quittung. Der Unterschied zu den Rennen in Spanien: «Hier erlaubt es mir das Motorrad, so zu fahren. In Jerez war es komisch, aber hier sind wir stärker und können unter die Top 6 fahren. Das ist unser Ziel.»

Der 31-Jährige hofft, dass auch der Motor noch ein wenig Luft nach oben hat. Er sagt: «Bisher sind wir noch nicht am Maximum. Wir gehen das Thema in aller Ruhe an und wollen uns Schritt für Schritt steigern. Es wird ein hartes Rennen, denn zwischen Platz 1 und Platz 10 gibt es keine großen Unterschiede.»

Große Unterschiede gibt es aber mit Blick auf die Reifen, denn nach ein paar schnellen Umläufen baut das Gummi enorm ab. Am Freitag hatte er von erbärmlichen Zuständen gesprochen, am Samstag klang er schon wieder etwas hoffnungsvoller: «Die ersten zehn Runden werden ähnlich laufen, aber dann wird es schwierig werden.»

Die Temperaturen werden ihren Teil dazu beitragen. Für Espargaró geht es vordergründig darum, endlich mal ins Ziel zu kommen, um die Vormachtstellung im Aprilia Racing Team Gresini zu behaupten.

Brünn-GP, MotoGP, Q2:

1. Zarco, Ducati, 1:55,687 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:55,990
3. Morbidelli, Yamaha, 1:55,998
4. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:56,074
5. Viñales, Yamaha, 1:56,131
6. Pol Espargaró, KTM, 1:56,142
7. Binder, KTM, 1:56,299
8. Petrucci, Ducati, 1:56,454
9. Mir, Suzuki, 1:56,512
10. Rossi, Yamaha, 1:56,515
11. Rins, Suzuki, 1:56,571
12. Crutchlow, Honda, 1:56,797

Die weitere Startaufstellung:
13. Oliveira, KTM, 1:56,328
14. Miller, Ducati, 1:56,352
15. Rabat, Ducati, 1:56,695
16. Lecuona, KTM, 1:56,764
17. Nakagami, Honda, 1:56,822
18. Dovizioso, Ducati, 1:57,034
19. Smith, Aprilia, 1:57,438
20. Bradl, Honda, 1:57,573
21. Alex Márquez, Honda, 1:57,606

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