MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Aleix Espargaró (13.): «Muss aggressiv sein»

Von Maximilian Wendl
Aleix Espargaró in Schräglage

Aleix Espargaró in Schräglage

Selten hat ein 13. Startplatz so große Zufriedenheit bei Aleix Espargaró ausgelöst wie diesmal. Der Spanier war mit seiner Aprilia nahe dran, in Q2 einzuziehen. Nun muss er sich im Rennen durch das Feld kämpfen.

Für Aleix Espgargaró war das Ticket für Q2 zum Greifen nah. Der Aprilia-Pilot musste sich dann aber doch Bruder Pol und Johann Zarco geschlagen geben. Dementsprechend geht er vom 13. Platz aus in den Teruel-GP, der um 13 Uhr beginnen wird.

«Normalerweise bin ich mit dem 13. Platz nicht zufrieden, aber diesmal ist es anders. Ich bin zufrieden. Ich war wirklich konstant schnell, hatte eine gute Pace, und bin im Qualifying eine hervorragende Runde gefahren. Es ist schade, dass ich nicht weitergekommen bin. Mit diesem Tempo hätte ich mich um einen Platz in einer der ersten drei Reihen bewerben können», meint der Aprilia-Fahrer. 

Nun muss er sich aber durch das Feld kämpfen und begibt sich dadurch in die Gefahr, ein zu hohes Risiko einzugehen. Espargaró, der den direkten Einzug in Q2 im dritten Freien Training um 0,027 sec verpasst hatte, hat sich aber einen Plan zurechtgelegt: «Es wird schwer, denn der Startplatz zwingt mich dazu, in den ersten Runden sehr aggressiv zu fahren. Wenn es mir gelingt, mich in der Spitzengruppe festzusetzen, dann kann ich ein gutes Rennen anpeilen. Ich denke, wir sind hier ein bisschen konkurrenzfähiger.»

Teamkollege Bradley Smith startet derweil vom letzten Platz und sagte zu seinem Samstag: «Es liegt auf der Hand, dass ich es schwer haben werde. Wir haben viele Dinge ausprobiert, und vielleicht waren wir deshalb in der Qualifikation nicht so stark. Für Sonntag werden wir die gesammelten Daten analysieren und versuchen, das bestmögliche Setup zusammenzustellen.»

Teruel-GP, MotoGP, Q2 (24.10.):

1. Nakagami, Honda, 1:46,882 min
2. Morbidelli, Yamaha, 1:46,945
3. Rins, Suzuki, 1:47,155
4. Viñales, Yamaha, 1:47,241
5. Zarco, Ducati, 1:47,297
6. Quartararo, Yamaha, 1:47,326
7. Crutchlow, Honda, 1:47,377
8. Oliveira, KTM, 1:47,509
9. Pol Espargaró, KTM, 1:47,519
10. Alex Márquez, Honda, 1:47,603
11. Lecuona, KTM, 1:47,621
12. Mir, Suzuki, 1:47,642

Die weitere Startaufstellung:
13. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:47,372
14. Miller, Ducati, 1:47,394
15. Binder, KTM, 1:47,478
16. Bradl, Honda, 1:47,585
17. Dovizioso, Ducati, 1:47,747
18. Bagnaia, Ducati, 1:47,759
19. Petrucci, Ducati, 1:47,855
20. Rabat, Ducati, 1:48,114
21. Smith, Aprilia, 1:48,402

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