MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Maverick Viñales (3.): «Der Start ist der Schlüssel»

Von Maximilian Wendl
Maverick Viñales fühlt sich in seiner Box wohl

Maverick Viñales fühlt sich in seiner Box wohl

Maverick Viñales ist dem Spitzenduo auf den Fersen, war aber selbst nicht am Maximum. Er leistete sich in Katar beim zweiten IRTA-Test zum Auftakt einen Sturz, dieser ging aber glimpflich aus. P3 stand am Ende zu Buche.

Maverick Viñales und das Yamaha-Werksteam arbeiten hart, damit das enttäuschende Vorjahr schnellstmöglich in Vergessenheit gerät. Der Spanier hat die Erkenntnis erlangt, dass der Schlüssel für ein erfolgreiches Wochenende nicht ausschließlich in einer guten Qualifikation besteht. Er sieht es nun so: «Unser Ziel ist es, den Start zu verbessern. Darauf liegt unser Hauptfokus. Wir müssen gut wegkommen und auch eine gute erste Runde absolvieren. Schaffen wir es, unter den ersten beiden Fahrern zu sein, dann können wir auch im weiteren Verlauf des Rennens ganz vorne dabei sein.»

Getrübt wurde der erste Tag des zweiten IRTA-Tests in Katar von einem frühen Sturz. In der ersten Kurve verlor Viñales die Kontrolle. «Es war noch etwas kühl und die Reifen waren nicht auf Temperatur. Aber das war auch nur ein kleiner Crash, der uns nicht weit zurückgeworfen hat», meinte der 26-Jährige.

Insgesamt fällte er ein positives Fazit: «Wir haben versucht, unseren Start zu verbessern. Das haben wir in den ersten beiden Stunden gemacht. Danach haben wir längere Stints gehabt und ich habe mich auf dem Motorrad gut gefühlt. Ich bin wieder in meinem Rhythmus.»

Mit 77 Runden war Viñales auch der fleißigste Fahrer des Feldes, wobei er über 15 Runden brauchte, um eine gezeitete Runde auf das Tableaus zu bringen.

Zu den Zeiten seines neuen Teamkollegen Fabio Quartararo und des Tagesschnellsten Jack Miller sagt er: «Die Zeiten sind unglaublich und wir hatten bisher nur die Mediummischung des Vorjahres. Ich bin gespannt, wie sehr wir uns noch steigern können.»

Er selbst sei noch nicht am absoluten Maximum gewesen und wird sich auch am Donnerstag vorrangig um die Longruns kümmern. «Wir haben immer noch eine lange Liste abzuarbeiten», sagt Viñales, der sich im Team wohlfühlt und im Vergleich zum ersten IRTA-Test um 0,9 sec zulegen konnte. «Wir arbeiten hart und ruhig zusammen. Wir haben noch zwei Tage Zeit, um uns zu steigern. Aber wir verfallen nicht in Hektik.»

MotoGP-Test Katar, 10. März

1. Jack Miller, Ducati, 1:53,183 min
2. Fabio Quartararo, Yamaha, + 0,080 sec
3. Maverick Vinales, Yamaha, + 0,327
4. Johann Zarco, Ducati, + 0,716
5. Pol Espargaró, Honda, + 0,716
6. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,788
7. Joan Mir, Suzuki, + 0,895
8. Alex Rins, Suzuki, + 0,960
9. Francesco Bagnaia, Ducati, + 1,053
10. Takaaki Nakagami, Honda, + 1,079
11. Franco Morbidelli, Yamaha, + 1,184
12. Miguel Oliveira, KTM, + 1,343
13. Valentino Rossi, Yamaha, + 1,435
14. Enea Bastianini, Ducati, + 1,555
15. Alex Márquez, Honda, + 1,747
16. Stefan Bradl, Honda, + 1,791
17. Danilo Petrucci, KTM, + 1,795
18. Cal Crutchlow, Yamaha, + 1,815
19. Jorge Martin, Ducati, + 1,827
20. Brad Binder, KTM, + 2,096
21. Iker Lecuona, KTM, + 2,132
22. Luca Marini, Ducati, + 2,145
23. Dani Pedrosa, KTM, + 2,457
24. Sylvain Guintoli, Suzuki, + 2,459
25. Lorenzo Savadori, Aprilia, + 2,985
26. Michele Pirro, Ducati, + 4,072
27. Test 1, Yamaha, + 4,327
28. Takuya Tsuda, Suzuki, + 4,612
ohne Zeit: Test 3, Yamaha

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