Jorge Martin (Aprilia): Comeback in Katar rückt näher

Jorge Martin mit Fabiano Sterlacchini in Austin
Beim Red Bull Grand Prix of the Americas war MotoGP-Weltmeister Jorge Martin zu Gast, um bei seinem Aprilia-Team zu sein. Der Spanier hat seine Crew in der Box mental unterstützt und wollte auch selbst wieder in den «Race-Modus» kommen. «Ich möchte lernen, wie sie arbeiten – damit nicht alles neu ist, wenn ich zurückkomme», meinte er in Austin.
Das Ziel von Martin ist es, beim Katar-GP, der nächste Woche stattfindet, wieder auf seiner RS-GP zu sitzen. «Vielleicht werde ich es dort versuchen und dann aufgeben müssen, oder es funktioniert», so der 27-Jährige.
Nach seinem Besuch auf dem Circuit of the Americas reiste Martin nach Barcelona, um sich dort in der Universitäts-Klinik Dexeus bei Dr. Xavier Mir einem erneuten medizinischen Check zu unterziehen. «Der Befund nach der Röntgenuntersuchung ist positiv, da auf der Höhe des Kahnbeinbruchs ein Frakturkallus deutlich sichtbar ist», berichtete sein Aprilia-Team erfreut nach der Untersuchung. Zur Erklärung: Nach einem Bruch bildet sich im Zuge des Heilungsprozesses um den Knochen herum ein sogenannter «Frakturkallus». Dabei handelt es sich um neu gebildetes Knochengewebe. «Auch die Verschraubungen in seiner Hand sind gut positioniert und Jorge verträgt diese gut», berichtete der Hersteller aus Noale weiter.
Der medizinische Check ergab somit, dass die Operation das gewünschte Ergebnis bringt und der Heilungsprozess gut verläuft – das MotoGP-Comeback des «Martinators» rückt näher. Vor dem Katar-GP wird sich Martin nächste Woche einer weiteren Untersuchung unterziehen – dann wird sich entscheiden, ob ein Start im Wüstenstaat überhaupt in Frage kommt.