MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Lorenzo: «Eine der schwierigsten Strecken»

Von Matthias Dubach
Jorge Lorenzo, Sieger des Saisonauftakts in Katar

Jorge Lorenzo, Sieger des Saisonauftakts in Katar

Der Weltmeister sieht sich wegen des Sieges zum Saisonbeginn in Austin nicht in der Favoritenrolle.

«Katar war ein fast perfektes Wochenende», sagt Jorge Lorenzo ins Mikrofon, bemüht, im Vorfeld des zweiten GP der Saison angesichts seiner Dominanz in Losail nicht zu viele unbedachte Emotionen zu zeigen. Der Spanier will nicht, dass jemand auf die Idee kommt, nur wegen des Triumphs beim Saisonauftakt sei der Weltmeister auch in Texas automatisch zu favorisieren.

Auch bei der Tatsache, als einer von nur fünf Piloten im März auf dem Circuit of the Americas getestet zu haben, hat der Yamaha-Star Vorbehalte. «Das ist schon einen Monat her, und es war für uns kein einfacher Test. Ich bin jetzt neugierig, wie sich die Strecke seit damals verändert hat. Ein Monat ist eine lange Zeit, wir werden im Training wieder ziemlich von vorne beginnen müssen. Im März war es am Morgen jeweils kalt», erzählt Lorenzo.

Die Erfahrung von zwei Testtagen auf einer neu in den Kalender gerückten Strecke lässt sich aber nicht von der Hand weisen, der Spanier bestätigt: «Das ist sicher ein grosser Vorteil gegenüber den Fahrern, die nicht hier waren. Denn das ist eine der schwierigsten Strecken des Jahres, es ist hier schwer, das Limit zu finden. So etwas wie die Bergaufpassage vor der ersten Kurve habe ich noch kaum jemals gesehen», versichert der bald 26-Jährige.

Dann kommt der Weltmeister nochmals auf Katar zurück und lässt durchblicken, wie gross vor zwei Wochen seine Erleichterung war: «Ein guter Auftakt ist der Schlüssel für eine gute Saison, deshalb wollte ich mindestens einen Podestplatz erreichen. Ein Sturz oder sonst ein Nuller hätte alles schwieriger gemacht. Auch beim zweiten Rennen ist es noch wichtig, etwas Zählbares mitzunehmen, aber nicht mehr ganz so elementar wie beim Auftakt.»

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