MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Dani Pedrosa muss die kleinen Erfolge feiern

Von Matthias Dubach
Nakamoto Pedrosa c GnG

Nakamoto Pedrosa c GnG

Schwierige Zeiten für den Routinier bei Repsol Honda – der Vizeweltmeister muss sich im eigenen Team gegen Marc Márquez wehren.

Dani Pedrosa hat in seinen acht Jahren in der MotoGP-WM schon einiges erlebt. Aber nicht, dass ihm ein 20-jähriger Teamkollege zur Seite gestellt wird, der ihn auf Anhieb derart in den Schatten stellt. Während sich Marc Márquez in seinem zweiten MotoGP-Qualifying der Karriere als jüngster Polesetter in der Königsklasse feiern lassen konnte, musste der blamierte Routinier bei Repsol Honda die kleinen Erfolge hervorheben.

Denn Pedrosa war wenigstens der einzige Pilot auf dem Circuit of the Americas gewesen, der nicht mehr als 1 sec auf den Shootingstar einbüsste. «Wir haben ein paar Verbesserungen gemacht, nun funktioniert das Motorrad besser bei diesen Bedingungen. Der Grip auf der Strecke ist noch immer Mangelware.» Im dritten freien Training war Pedrosa der einzige Pilot gewesen, der am bisherigen Texas-Wochenende Márquez in einer Session bezwingen konnte.

Nun bleibt Pedrosa aber nur noch das Rennen, um die endgültige Blamage gegen den auftrumpfenden Youngster im eigenen Team zu verhindern. «Wir müssen auf das Rennen hin noch am Motorrad arbeiten und uns mehr Hinterradgrip verschaffen.» Als Blitzstarter ist dem 27-Jährigen zuzutrauen, dass er nach dem Start als erster die steile und enge Kurve erreichen wird. «Diese erste Kurve wird wichtig. Ich will natürlich in der ersten Runde führen. Aber am liebsten auch in der letzten!»

Übrigens: Pedrosa hatte 2006 in seiner ersten MotoGP-Saison im vierten GP der Saison seine erste Pole-Position und den ersten Sieg geholt. Márquez kann es bei seinem zweiten schaffen...

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