MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo: «Startplatz 2 ist sehr gut»

Von Matthias Dubach
Jorge Lorenzo: Startplatz 2 auf dem Indianapolis Motor Speedway

Jorge Lorenzo: Startplatz 2 auf dem Indianapolis Motor Speedway

Der Yamaha-Werkspilot kehrte erstmals seit dem Barcelona-GP im Juni in die erste Startreihe zurück. «Vielleicht können wir sogar um den Sieg kämpfen», sagte der Spanier.

Nach einem Unterbruch bei den letzten zwei Grands-Prix-Teilnahmen in Assen und in Laguna Seca kehrte Jorge Lorenzo in Indianapolis wieder in die erste Startreihe zurück. Dahin, wo er bereits bei den ersten sechs Rennen der Saison gestanden hatte.

Der Weltmeister hatte angesichts seiner noch nicht ganz überstandenen Schlüsselbeinverletzung kein Problem mit dem zweiten Platz. «Sicher normalerweise versuche ich, die Pole-Position zu erringen. Aber manchmal ist auch der zweite Platz eine Befreiung. In unserer Situation und auf dieser Strecke ist das eine sehr gute Position», sagte der Yamaha-Werksfahrer.

Lorenzo blieb wie Polesetter Marc Márquez unter der bisherigen Pole-Rekordzeit von Indy, aber der 20-jährige Honda-Pilot brumte ihm 0,513 sec auf. «Ich habe versucht, eine perfekte Runde hinzulegen. Die erste Runde war okay, auf der zweiten habe ich ein paar Fehler gemacht, die eine oder zwei Zehntelsekunden gekostet haben. Aber ich denke, es ist eine gute Position, wir haben ein gutes Tempo und der Hinterreifen hat nicht so abgebaut, wie wir es befürchtet haben. Deshalb können wir morgen um das Podest oder sogar um den Sieg kämpfen», hofft der zweifache Weltmeister.

Die Schmerzen sind noch nicht weg

Wie sehr wird Lorenzo noch vom zwei Mal operierten Schlüsselbein behindert? «Es ist nicht perfekt, wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Bei einigen Bremsmanövern und bei Richtungswechsel habe ich etwas Schmerzen, aber ich kann sagen, dass es auf jeden Fall viel besser als in Assen und Laguna ist.»

Im Gegensatz zu einigen MotoGP-Kollegen zerbricht sich der WM-Dritte nicht den Kopf über die Reifenwahl für das Rennen. «Ich habe einen anderen Fahrstil als Dani oder Marc. Normalerweise funktioniert bei mir der weiche Reifen viel besser als der harte, deshalb sehe ich bei der harten Mischung für das Rennen keine positiven Punkte.»

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